03.08.2020 - 11:34 Uhr
KemnathOberpfalz

In Kemnath Trainingscamp für angehende Ritter

Einmal ein Ritter sein: Vor allem Buben träumen davon, in diese Rolle zu schlüpfen. In Kemnath hatten sie im Ferienprogramm Gelegenheit dazu.

Eine aufregende Reise ins Mittelalter unternahmen die kleinen Ritter mit ihrer Betreuerin Sabine Wittmann (hinten).
von Josef ZaglmannProfil

Eltern und Kinder, die befürchtet hatten, dass in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie das Ferienprogramm von Learning Campus ausfallen würde, wurden positiv überrascht. Es gibt nämlich auch heuer in fünf Ferienwochen auf dem Gelände der Grundschule Kemnath mehrere Programme für 5- bis 9-Jährige und für 9- bis 15-Jährige.

Allerdings müssen die Sicherheits- und Schutzmaßnahmen genau eingehalten werden. Keine der Gruppen darf mit der anderen in Kontakt kommen. Das Mittagessen nimmt jede Gruppe für sich ein. Auf dem Gelände herrscht strenge Maskenpflicht. Die Betreuer achten genau auf die Einhaltung dieser Schutzmaßnahmen.

Schatzsuche und Floßfahrt

In der ersten Ferienwoche liefen in Kemnath vier Programme. Das Interesse war groß. So konnten bei "Ab ins Mittelalter" interessierte Buben und Mädchen im Alter von fünf bis neun Jahren als Ritter eine Reise ins Mittelalter unternehmen. Sie gaben sich den Namen "Die 12 fürchterlichen Ritter". Mit Spiel und Spaß starteten sie mit Betreuerin Sabine Wittmann eine erlebnisreiche Tour, um gemeinsam ritterliche Abenteuer zu erleben. Viele Aktionen hatte sie für ihre Schützlinge vorbereitet. Sie sorgte auch dafür, dass diese richtig in die Praxis umgesetzt wurden.

Das Basteln von Schwertern, Ritterhelmen und Schutzschildern mit Wappen und kreatives Gestalten zum Thema Ritter ließen im Ritterlager keine Langeweile aufkommen. Bogenschießen, eine Schwertchoreografie und eine abenteuerliche Schatzsuche gehörten ebenso zum Programm. Ein ganz besonderes Erlebnis war eine Floßfahrt auf dem Kemnather Stadtweiher.

Im Laufe der Woche merkten die Kinder, dass das Leben damals nicht leicht, aber echt abenteuerlich war. Alle schlugen sich tapfer: "Sei dabei und schlag' dich tapfer, denn: Einmal Ritter, immer Ritter!", lautete ihre Parole in diesen fünf ereignisreichen Tagen.

Gemeinsam Probleme lösen

Auch der soziale Aspekt kam in der Ferienwoche nicht zu kurz. "Ich möchte, dass sich die Buben bei ihren Aktionen besser kennenlernen und auftretende Probleme gemeinsam zu lösen versuchen", betonte ihre Betreuerin in einem Gespräch mit den Eltern.

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