05.11.2020 - 11:12 Uhr
KemnathOberpfalz

Bei "Brandnachschau" nichts entdeckt

Eine angeblich "stark verrauchte Wohnung" sorgte für den Einsatz der Feuerwehr und Polizei am Mittwochabend in Kemnath. Am Ende der "Brandnachschau" ist jedoch kein Grund feststellbar.

Mit Wärmebildkamera und Mehrgasmessgerät kontrollierte ein Trupp der Feuerwehr Kemnath unter schwerem Atemschutz das Gebäude.
von Michael DenzProfil

Zu einem Mehrparteienhaus in der Bayreuther Straße in Kemnath waren am Mittwochabend Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr angerückt. Über Notruf wurde gegen 18 Uhr eine verrauchte Wohnung mitgeteilt. Die Bewohner des Hauses als auch die Bewohnerin der betroffenen Wohnung hatten das Gebäude bereits verlassen, als die Rettungskräfte eintrafen. Aufgrund der anfangs unklaren Lage nahm ein Trupp, ausgerüstet mit umluftunabhängigen Atemschutzgeräten, die Erkundung des Gebäudes vor.

Da keine sichtbare Verrauchung, jedoch aber leichter Brandgeruch in der gelüfteten Wohnung feststellbar war, untersuchte selbige der Atemschutztrupp mit einem Mehrgasmessgerät und einer Wärmebildkamera. Hierbei wurden alle Stockwerke und nebenliegende Wohnungen sowie auch der Keller und das Dachgeschoss kontrolliert.

Vor kurzem hatte die Feuerwehr Kemnath auch einen Einsatz im Kemnather Seniorenzentrum

Kemnath

Zudem bauten die Feuerwehrler Belüftungsgeräte in Bereitstellung vor dem Gebäude auf. Die Erkundungsmaßnahmen mit der Wärmebildkamera und dem Gasmessgerät erbrachten kein Ergebnis. Somit konnte keine abschließende Ursache festgestellt werden. Nach rund einer halben Stunde beendeten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kemnath und die Beamten der Kemnather Polizeiinspektion, die zur "Brandnachschau im Gebäude" angerückt waren, den Einsatz.

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