03.02.2020 - 12:57 Uhr
KemnathOberpfalz

Blaseln gegen Halskrankheit

Nach den Gottesdiensten erteilte auch Gemeindereferent Jochen Gößl (rechts) vielen Gottesdienstbesuchern den Blasiussegen.
von Josef ZaglmannProfil

Der Gedenktag des heiligen Blasius am 3. Februar ist bei den Katholiken noch immer untrennbar mit dem "Halssegen" verbunden. Der Legende nach hat der Heilige seiner Gefangenschaft in einem römischen Gefängnis einem Mann, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben gerettet. Seit dem 14. Jahrhundert wird er als 14. Nothelfer verehrt und vor allem bei Halsleiden und Gefahren durch wilde Tiere und Sturm angerufen.

Der "Halssegen" oder das "Blaseln" ist bei den Gläubigen sehr beliebt. "Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen", beteten Stadtpfarrer Thomas Kraus und Gemeindereferent Jochen Gößl, als sie beim Blasiussegen zwei gekreuzte brennende Kerzen vor das Gesicht der Gläubigen hielten.

Noch ein weiterer Brauch wird in der Kemnather Pfarrei gepflegt. Zum Fest Mariä Lichtmess am 2. Februar haben zahlreiche Pfarrangehörige Altarkerzen und Ewiglichtkerzen für die Stadtpfarrkirche und die Filialkirchen in Oberndorf und Schönreuth gespendet. Mesnerin Regina Frank hatte sie vor dem Volksaltar gelagert. Die Spender konnten abgeben, für welche Art von Kerzen das -opfer sein sollte.

Vor und nach den Gottesdiensten erteilte Stadtpfarrer Thomas Kraus den Blasiussegen.
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