16.11.2020 - 13:13 Uhr
Kastl bei KemnathOberpfalz

Auf der Suche nach St. Martin

Das Martinsfest wegen der Corona-Pandemie ganz ausfallen zu lassen, wäre eine zu große Enttäuschung für die Kinder gewesen. So gestaltete jede Gruppe des Kastler Kinderhauses Pusteblume eine eigene kleine Feier.

Die Schmetterlingsgruppe brach alleine zu einem Umzug durch Kastl auf.
von C. & W. RupprechtProfil

Die Erzieherinnen des Kinderhauses hatten sich ein Programm überlegt, das sich über mehrere Tage erstreckte und das jeder Gruppe ermöglichte, alleine einen Laternenumzug zu machen. Bereits die Kleinsten in der Krippe hatten Laternen gebastelt. Sie spielten die Legende zum Lied "Kommt St. Martin geritten" nach. Die Feuerstelle wurde dazu virtuell aufgebaut, was ebenso für die Eltern in Bildern festgehalten wurde.

Die Schmetterlings- und die Igelgruppe zogen am Morgen auf getrennten Wegen durch die Straßen und sangen Martinslieder. Zurück im Kindergarten empfing sie ein Martinsfeuer, das die Gemeindearbeiter Robert Schraml und Bertram Strobl entzündet hatten. Beim gruppeninternen Fest gab es Kinderpunsch und Martinsgänschen. Die Kinder der Igelgruppe hatten außerdem als eine kleine Hausaufgabe je ein Foto mitgebracht, das sie mit ihrer Laterne zeigt. Daraus haben sie eine Collage gestaltet, die einen Martinsumzug darstellt.

Doch auch an die Schulkinder der Hortgruppen wurde gedacht. Die erste und zweite Klasse, also die "Schlauen Füchse", erlebten eine Power-Point-Präsentation der Bilderbuchgeschichte "Schuster Martin". Dieser hilft darin anderen Menschen in Not und begegnet durch sein Handeln Jesus. Die Martins- und Abendlieder begleiteten Anna Wöhrl (Geige), Beate Wöhrl (Gitarre) und Jasmin Walker (Glockenspiel) musikalisch. Beim Abholen wurden die Eltern mit dem Lied "Lichterkinder" überrascht.

Die Hortkinder der 3. und 4. Klasse aus der Delfingruppe feierten erst beim Schein von selbstgemachten Tischlaternen. Nach der Bilderbuchgeschichte von Schuster Martin folgte ein Laternenumzug durch das Kinderhaus. Nach den kulinarischen Köstlichkeiten unternahmen die "Großen" eine Nachtwanderung mit Taschenlampen.

Den Abschluss der Festtage bildeten die Kinder der Marienkäfergruppe. Sie zogen mit Gänselaternen singend und schnatternd durch die Straßen von Kastl. Zwei Kinder stellten dabei St. Martin und sein Pferd dar. Zum Abschluss wurde im Garten des Kinderhauses bei einem Martinsfeuer weitergefeiert. Für ihre Mühen bekamen die Kleinen ein selbstgebasteltes Martinsgeschenk mit nach Hause.

Die Igelgruppe gestaltete mit Laternenfotos einen Laternenumzug als Collage.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.