11.02.2021 - 14:00 Uhr
Kastl bei KemnathOberpfalz

Ein Storchennest für die Kommune Kastl

Gemeinde Kastl übernimmt ausgedienten Masten und Trafohäuschen vom Bayernwerk

Die Gemeinde Kastl ist nun stolze Besitzerin dieses Trafohäuschens bei Senkendorf: Künftig könnten dort Fledermäuse einen Unterschlupf finden.
von Holger Stiegler (STG)Profil

Aus diesem Grund hat der Gemeinderat Kastl - natürlich nach vorheriger Absprache mit den Betroffenen - in seiner jüngsten Sitzung das bisherige Führungsduo der Unterbrucker Brandschützer, Gerhard Veigl und Martin Stangl, zum Notkommandanten und dessen Stellvertreter bestellt. Die förmliche Wahl soll zeitnah nach Wegfall der pandemiebedingten Hinderungsgründe nachgeholt werden. Dann beginnt die reguläre sechsjährige Amtszeit der Kommandanten.

Bürgermeister Hans Walter informierte das Gremium darüber, dass die Freileitungen zwischen Kastl, Senkendorf und Kaibitz abgebaut und die Masten beseitigt wurden. Bereits im Vorfeld hatte die Kommune mit dem Bayernwerk abgeklärt, dass im Bereich Senkendorf ein Strommasten sowie ein Transformatorenhäuschen übernommen werden.

Der Strommast steht auf dem Grundstück der Familie Wopperer/Heining und bekommt eine neue Nutzung: Darauf wird in diesen Tagen nämlich ein Eisengestell für ein Storchennetz montiert. Dies habe man entschieden, so Walter, da man in Kastl und den umliegenden Ortschaften kein passendes Haus- oder Scheunendach dafür gefunden habe. In den vergangenen Jahren habe der Storch immer wieder über Kastl seine Runden gedreht, nun hoffe man, dass das neue Storchennest auch entsprechend angenommen werde.

Auch in anderen Gemeinden war die Bestellungen von Notkommandanten erforderlich

Speichersdorf

Das Trafohäuschen hat die Kommune ebenfalls übernommen. "Dieses Bauwerk soll künftig unter anderem als Unterschlupf für Fledermäuse dienen", berichtete der Bürgermeister. Dem Bayernwerk habe man auch zugesagt, das Gebäude in einem ansehnlichen Zustand zu bewahren.

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