17.02.2021 - 12:24 Uhr
Kastl bei KemnathOberpfalz

Kein Rütteln Vorgaben für "Kastler Berg"

Eine Änderung des Bebauungsplans „Kastler Berg“ wird es nicht geben: Der Gemeinderat Kastl lehnt in seiner jüngsten Sitzung einen entsprechenden Antrag verschiedener Bürger einhellig ab.

Die Gemeinde gewährt wieder einen Zuschuss für Kinder, die sich im Sommer an den Ferienfreizeiten von „Learning Campus“ beteiligen.
von Holger Stiegler (STG)Profil

Konkret ging es bei der gewünschten Änderung des Bebauungsplanes "Kastler Berg" thematisch um die Errichtung von Carports und Stellflächen im Kontext der Bayerischen Ordnung, der möglichen Befreiung von den Festsetzungen des Bauplans sowie letztlich um die Berücksichtigung der nachbarschaftlichen Belange. Bürgermeister Hans Walter führte aus, dass von Seiten der Verwaltung kein Handlungsbedarf bestehe, da auch im Falle der beantragten Bebauungsplanänderung die baurechtlichen Vorgaben und insbesondere die nachbarschaftlichen Belange umfassend zu berücksichtigen seien. Dieser Standpunkt sei auch allen Antragstellern schriftlich dargelegt worden. „Und seitdem gab es keine Anmerkung dazu“, erklärte der Bürgermeister.

Auch Gerhard Dobmeier (FW) und Lukas Haberkorn (CSU) machten für ihre Fraktionen deutlich, dass es keinen Grund gebe, eine Änderung des Bebauungsplans vorzunehmen. Der diesbezügliche Beschluss wurde einstimmig gefasst.

Bürgermeister Walter informierte über zwei bereits weitergeleitete Bauanträge: In der Donatusstraße soll ein neues Einfamilienwohnhaus mit Garagen entstehen, im Heckenring ist ein neues Einfamilienwohnhaus mit Doppelgarage und Carport vorgesehen.

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Kastl bei Kemnath

Beschlossen hat das Gremium, dass Kastler Kinder, die an den Ferienfreizeiten von „Learning Campus“ im Sommer teilnehmen, weiterhin einen finanziellen Zuschuss bekommen. Bürgermeister Walter informierte, dass das Angebot in eingeschränkter Form in Trabitz stattfinden soll. Pro Kind und Woche soll es einen Zuschuss in Höhe von 65 Euro geben. Der Rathauschef sowie die beiden Sprecher Lukas Haberkorn und Gerhard Dobmeier waren sich einig, dass die Fortführung der „Finanzspritze“ für die Kastler Familien sinnvoll sei, auch wenn sich die Anzahl der Teilnehmer in den vergangenen Jahren in Grenzen gehalten habe. Allerdings könne man noch nicht abschätzen, inwiefern gerade angesichts der Corona-Pandemie in diesem Jahr das Angebot eventuell intensiver genutzt werde.

Auf Vorschlag von Dominik Kugler (FW) wurde eine Information aus der nicht-öffentlichen Sitzung öffentlich gemacht: Demnach hat das Gremium beschlossen, seine Geldeinlagen bei der Neue Energien West eG (NEW eG) drastisch zu reduzieren. Waren dies bislang 100 000 Euro, so sind es künftig nur noch 5000 Euro.

Bürgermeister Hans Walter erklärte auf Anfrage von Oberpfalz-Medien, dass das Geld für anstehende Investitionen der Kommune im laufenden Jahr genutzt werden soll. NEW-Geschäftsführer Bernhard Schmidt bestätigte auf Anfrage, dass ein entsprechendes Schreiben der Kommune eingegangen sei. Die Thematik werde in der nächsten Vorstandssitzung auch behandelt, zudem wolle man das Gespräch mit der Gemeinde über die Hintergründe suchen.

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