18.12.2020 - 13:17 Uhr
Kastl bei KemnathOberpfalz

Basteln zum vierten Advent: Sterne und Perlenschmuck

Weihnachten rückt in greifbare Nähe. Die Kinder haben wegen Corona früher Ferien. Erzieherin Christine Rupprecht aus Kastl erklärt ihnen und deren Eltern, wie sich mit kleinen Bastelarbeiten die Zeit auf Heiligabend verkürzen lässt.

von C. & W. RupprechtProfil

Als Zeitvertreib am vierten Adventswochenende und in den folgenden Tagen könnten einfache Goldfaltsterne, Transparentpapiersterne und Perlenschmuck für den Christbaum gebastelt werden. Benötigt wird dafür: Sternchenpapier in Gold, Transparentpapier in der Wunschfarbe oder Tortenspitze, weiße oder bunte Perlen (in verschiedenen Formen und Größen, eventuell kleine Quasten dazu), Schere, Klebstift und Glitzerpapier oder -folie.

Goldener Faltstern (für kleine Kinder):

Zunächst sind aus dem Papier zehn Quadrate mit einer Seitenlänge von rund acht Zentimetern auszuschneiden. Ecke auf Ecke legen und falzen, dann öffnen und im Uhrzeigersinn weiterdrehen. Dann nochmals Ecke auf Ecke legen und so lassen. Man sieht den ersten Falz, an diesem orientiert man sich nun. Die dicke Spitze zeigt nach links. Die untere dünne Spitze wird nun am sichtbaren Falz entlang nach rechts gefaltet. Es entsteht eine Form mit zwei Sternenspitzen. Zehn Spitzen aneinanderkleben und fertig ist der Stern, der innen und außen Spitzen hat.

Transparentstern für das Fenster:

Auch hier sind mehrere Spitzen zu falten. Die Anzahl hängt von der Endform ab. Die Grundform ist ein Drachen. Dazu benötigt man kleine Rechtecke. Bedenken Sie dabei, dass die Länge des Papiers später die halbe Sternengröße (Durchmesser) darstellt. Bei kleinen Kindern sollte das Papier in etwa Postkartengröße haben. Faltanleitung: Das Papier liegt quer vor Ihnen. Legen Sie die beiden Spitzen nach oben auf die anderen Spitzen, Falz andrücken, öffnen und drehen, so dass der Falz zum Bauch zeigt. Der Falz teilt nun die obere Papierkante in zwei Teile. Nehmen Sie eine der Ecken und falten Sie die halbe, obere Papierkante so nach innen, dass die Kante am Falz in der Mitte anliegt. Mit der zweiten Seite machen Sie es genauso. Es entsteht ein "Hausdach". Papier drehen, mit der gegenüberliegenden Seite genauso verfahren. Eines dieser "Hausdächer" wird weiterverarbeitet. Die seitlichen Kanten werden zur Mitte hin gefaltet. Dabei muss man auf die Spitze am mittleren Falzstrich achten. Der neue Falz knickt dabei einen Teil der gegenüberliegenden Dachbereiche mit um. Dabei brauchen die Kinder manchmal Hilfe. Alle Falze fest andrücken. Geklebt wird die breite Drachenseite. Davon jeweils die Hälfte auf das vorherige Papierteil. Der Mittelstrich hilft dabei. Die schmalen Seiten sind die Sternenzacken. Es werden acht Teile für einen Stern benötigt. Werden die dünnen Sternenspitzen zur Mitte hin geklebt, werden mehr Papierteile benötigt.Der Stern wirkt dann eher wie eine Sonne. Halten Sie den Stern gegen das Licht, erzeugen die übereinanderliegenden Papierebenen ein herrliches Muster. Der Stern kann mit Glitter oder mit Hologrammfolie an den Spitzen verziert werden.

Varianten: Zwei Sterne in zwei Größen aufeinander geklebt, bringt noch einen zusätzlichen und sehr festlichen Effekt. Auch kann man die Faltschritte verändern: Beispielsweise kann man nach den beiden "Hausdächern" aufhören zu falten, schon schaut der Stern anders aus. Oder man faltet die Drachenform an der breiten Spitze nochmal ein. Dann wird aber fast annähernd die doppelte Anzahl von Papierteilen benötigt.

Transparentstern aus Tortenspitze:

Das Spitzenpapier gibt es auch als Tassenuntersetzer in kleinerer Größe: Das Papier in vier oder sechs Teile zerteilen. Den Mittelfalz der Länge nach machen und wieder öffnen. Die Spitzenseite des Papiers zum Hausdach falten. Die glatte Papierfläche nur zur Spitze falten, den üblichen Hausdachfalz auslassen.

Perlenschmuck für Vase und Christbaum:

Dazu benötigen Sie dünnen Basteldraht. Im Handel sind auch fertige Quasten zu bekommen, die dem Ganzen noch ein i-Tüpfelchen aufsetzen. Bemessen Sie den Draht ein wenig länger, dann kann er gleich als Aufhängung dienen. Geben Sie die Perlen in eine Schüssel, dann können sie nicht wegrollen. Befestigen Sie am Drahtende ein Stückchen von einem Streichholz, so rutschen die Perlen nicht durch. Nun die Perlen auffädeln für eine Kreisform beide Drahtenden miteinander verdrehen. Schließlich die Aufhängung bemessen, einen zweiten Knoten oben binden und die Enden abschneiden.

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Kastl bei Kemnath

Für Ornamente zunächst die Quaste an- und dann die Perlen auffädeln. Dabei beide Drahtenden durch jede Perle führen. Bei seitlichen Ausformungen den Draht einzeln nach links und nach rechts führen. Die seitliche Schlussperle muss dabei außen umwickelt werden und der Draht in die vorletzte Perle eingeführt und durch alle Perlen hindurchgefädelt werden. Zur besseren Festigkeit den Draht verdrehen oder die letzte Perle mehrfach außen herum umwickeln. Anstelle einer Quaste können die Plastiktütchen der Perlen als Schleife weiterverwertet werden.

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