07.07.2020 - 18:36 Uhr
Karlsbad (Karlovy Vary)Oberpfalz

Tote und Verletzte bei Zugunglück im Erzgebirge

Zwei Züge sind unterwegs zwischen Johanngeorgenstadt in Sachsen und Karlsbad in Tschechien, als sie auf eingleisiger Strecke frontal zusammenstoßen. Die Unglücksstelle ist nur schwer zugänglich.

Rettungskräfte inspizieren am Unglücksort die Züge, die miteinander kollidiert sind.
von Agentur DPAProfil

Karlsbad. Beim Frontalzusammenstoß zweier Personenzüge im Erzgebirge zwischen Tschechien und Deutschland hat es Tote und Verletzte gegeben. Zwei Menschen seien ums Leben gekommen, sagte der Sprecher des Rettungsdienstes in Karlsbad (Karlovy Vary), Radek Hes, am Dienstagnachmittag. Es habe 20 bis 30 Verletzte gegeben, darunter sowohl tschechische als auch deutsche Staatsbürger. Die Unglücksstelle in einem Waldstück zwischen den Gemeinden Pernink und Nove Hamry im Westen Tschechiens war für die Rettungskräfte nur schwer zugänglich.

Unglücksursache unklar

Der eine Zug war auf der eingleisigen Strecke unterwegs vom westböhmischen Bäderort Karlsbad ins sächsische Johanngeorgenstadt, der andere in umgekehrter Richtung. Die kurvenreiche und hügelige Trasse führt über den Erzgebirgskamm. Warum die Züge zusammenstießen, war zunächst unklar. Sie sollten sich eigentlich erst im nächsten Bahnhof kreuzen. Betrieben wird dieser Teil der Trasse von der staatlichen tschechischen Eisenbahn (CD).

Mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz

Mehrere Rettungshubschrauber waren im Einsatz, darunter auch einer aus dem benachbarten Sachsen. Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Feuerwehr musste die Verletzten wegen des unzugänglichen Geländes über die Gleise zu Fuß in den nächsten Bahnhof tragen. Die Krankenhäuser der Region wurden in Alarmbereitschaft versetzt.

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Nach einem Zugunglück zwischen Johanngeorgenstadt in Sachsen und Karlsbad sind die Rettungskräfte im Großeinsatz.
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