Musikprofessor bewundert das Kaltenbrunner Heimatmuseum

Professor Kurt Seibert (links), der frühere Initiator der Weidener Max-reger-Tage, sieht sich mit mit Alfons Bösl in dessen Kaltenbrunner Heimatmuseumum.
von Siegfried BockProfil

Das Kaltenbrunner Heimatmuseum hatte einen prominenter Besucher: Musikprofessor Kurt Seibert. Die Führung hatten Gabriele und Hans Müller vermittelt, deren Familie seit 30 Jahren eine enge Freundschaft zu Seibert pflegt. Alle vier Müller-Kinder hatten von Isabella Seibert, die Mutter des Musikprofessors, Klavierunterricht erhalten. Seibert war Initiator der Max-Reger-Tage in Weiden, wo er auch ja aufgewachsen ist.

Seibert zeigte sich beeindruckt von der Sammlung und brachte seine Bewunderung und Wertschätzung für die Arbeit und Bemühungen von Alfons Bösl zum Ausdruck. Sowohl die Objekte als auch ihre Ausführungen und Geschichten dazu seien sehr interessant und lehrreich gewesen.

Vieles habe ihn an seine eigene Kindheit erinnert, sagte Seibert. Er finde es besonders spannend, dass Bösl nicht nur sogenannte „Werteobjekte“ sammle, sondern auch das Leben der normalen Bürger in der ganzen Vielfalt zeige. Denn in großen Museen sehe man in der Regel das Leben der Oberschicht abgebildet, nicht aber das Leben der der einfachen Leute, bemerkte der Gast aus Brake bei Bremen.

Gebrauchsgegenstände der Industriekultur des 19. Und 20. Jahrhunderts seien ebenso nur gelegentlich zu entdecken. „Dass Sie das alles auf die Oberpfälzer mit ihrer wechselhaften Geschichte beziehen, macht das für mich noch interessanter“, lobte Seibert den Betreiber des Heimatmuseums. Im Gespräch mit Alfons Bösl erinnerte sich der 76-Jährige noch an die 60-er Jahre in Hamburg, wo es im Sperrmüll viele heute unbezahlbare Jugendstilobjekte zu finden gab, aber ebenso heute wertvolle Möbel.

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