Kaltenbrunner Dorferneuerung startet noch 2020

Die Dorferneuerung Kaltenbrunn startet noch in diesem Jahr mit dem rund 650 000 Euro teuren ersten Bauabschnitt. „Das war mir wichtig, nachdem wir wegen der Coronakrise drei Monate verloren haben“, sagt Bürgermeister Ludwig Biller.

Bürgermeister Ludwig Biller.
von Siegfried BockProfil

Lea Wutz vom Architekturbüro Schönberger und Gunther König vom gleichnamigen Ingenieurbüro erläuterten die Maßnahmen am Kriegerdenkmal mit Umfeld und in der Straße „Am Graben“. CSU-Rätin Silke Bauer bat, den Parkplatz an der evangelischen Kirche mit in das Programm aufzunehmen. Daniel Schweiger (SPD) regte an, diesen Platz zu pflastern. Die Gemeinde wartet noch auf eine Rückmeldung vom Amt für Ländliche Entwicklung, erwiderte Biller.

Dorferneuerung großes Thema in Kaltenbrunn

Kaltenbrunn bei Weiherhammer

Dritter Bürgermeister Thomas Schönberger (CSU) fragte, ob Leerrohre für den Glasfaseranschluss bis ins Haus gelegt werden. König bejahte dies, aber ab Grundstücksgrenze sei das Sache des Hauseigentümers. Zur weiteren Frage Schönbergers wegen des Parkens der Anwohner „Am Graben“ erklärte König: „Die Einfahrt in die Höfe wird lange Zeit möglich sein.“

Das Gremium genehmigte die Entwürfe für die Verkehrs- und Freianlagen sowie zur Sanierung von Kanal- und Wasserleitungsnetz. Die Ausschreibung kann erfolgen. Der Bürgermeister wurde ermächtigt, die Aufträge an den wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben.

Anerkennung fand auch der Haushaltsplan für den Kindergarten St. Martin. Den Einnahmen von 235 600 Euro stehen Ausgaben von 264 950 Euro entgegen. Das Defizit von 29 350 Euro wird übernommen. Rainer Vater (SPD) lobte die seit Jahren vorbildliche Buchführung. „Wir müssen uns auf die Sanierung des Gebäudes in den nächsten Jahren einstellen“ signalisierte der Gemeindechef. Vom Kinderhaus St. Barbara lag noch keine Abrechnung vor. Die HvO-Gruppe erhält 3000 Euro für ihr neues Einsatzfahrzeug.

„Sind verfügbare, gemeindliche Bauplätze in Kaltenbrunn vorhanden?“ wollte Silke Bauer wissen und bat, gezielt Leute anzusprechen, die im Besitz der Privatgrundstücke sind. Dabei ging Bauer mit ihrem Fraktionskollegen Georg Tafelmeyer einig, den Eigentümern, soweit gewünscht, auch Tauschgrund anzubieten. Biller: „Der letzte Bauplatz am Galgenbühl wurde in dieser Woche verkauft. Die Priorität liegt deshalb jetzt auf der innerörtlichen Verdichtung.“ Bei den zu führenden Verhandlungen seien die Privatgrund-Besitzer gefragt, Plätze bereitzustellen, damit Bauwillige im Ort bleiben können. „Tausch ist nicht ausgeschlossen“ fügte Biller hinzu.

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