07.05.2021 - 13:25 Uhr
Kaimling bei VohenstraußOberpfalz

Goldhochzeit im Hause Schönberger

Als Wirts-Ehepaar sind sie weit über die Großgemeinde hinaus bekannt. Heute feiern die Schönbergers ihre Goldene Hochzeit. Das Gasthaus wollen beide noch recht lange betreiben. Gesundheit ist dabei das A und O.

50 Jahre sind mittlerweile vergangen seit sich Isidor und Rosmarie Schönberger die Treue versprachen. "Wo ist die Zeit hingekommen?", fragen sie sich. Ihre Gaststätte ist ihr Lebensinhalt und den möchten sie noch recht lange erhalten.
von Elisabeth DobmayerProfil

Was das Geheimnis einer langen, glücklichen Ehe ist, weiß das Jubelpaar auch nicht so genau. Aber bei ihnen hat es hundertprozentig funktioniert. Isidor (69) und Rosmarie (67) Schönberger feiern am heutigen Samstag Goldene Hochzeit. 50 Jahre sind mittlerweile vergangen, seit sich das Paar damals in der Roggensteiner Pfarrkirche St. Erhard vor Pfarrer Friedrich Kreuzer das „Ja“-Wort versprach. Ein halbes Jahrhundert später nimmt Isidor seine Rosmarie glücklich in den Arm und gratuliert ihr zum Festtag.

Beide haben sie gleichermaßen beigetragen, dass das Band der Ehe gehalten hat. Trotz der vielen Arbeit. Rosmarie, eine geborene Gösl, stammt aus Roggenstein und lernte Isidor Schönberger aus dem benachbarten Oedenthal bei Muglhof kennen und lieben. Schönberger durchlief seine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann bei der Firma Eisen Kreiner in Weiden und seine Frau verdiente sich in der Hosenfabrik Hölzl als Näherin den Lebensunterhalt. Später arbeitete Isidor Schönberger beim Garten- und Landschaftsbau Schmidt in Schirmitz und bis zum Eintritt in den Ruhestand beim Sicherheitsdienst Götz in Regensburg.

Am 7. Mai 1971 stehen sie als Brautpaar beim Standesamt in Schirmitz und tags darauf in Roggenstein vor dem Traualtar in der Pfarrkirche in Roggenstein. Tochter Tanja und Sohn Marco vergrößern bald darauf die Familie. Heute gehören auch noch zwei Enkelkinder dazu, die Omas und Opas Herz erfreuen. Nachdem Isidors Schwester Maria mit ihrem Bann Erich Widermann die Gastwirtschaft „Zum Förster“ in Kaimling betrieb, die Ehe aber kinderlos blieb, übernahmen Isidor und Rosmarie Schönberger am 1. März 1988 den Gaststättenbetrieb und sind seither das Wirts-Ehepaar, das bei allen Gästen überaus geschätzt wird.

„Wir wollen die Gaststätte so lange betreiben, so lange wir gesundheitlich dazu in der Lage sind“, lautet die hoffnungsvolle Prämisse der beiden. In der nicht ganz einfachen Corona-Zeit haben sie sich mit dem Essens-Abholservice ein Standbein geschaffen, das ihnen durchaus gefällt und das sie auch zukünftig beibehalten wollen. „Da reißt auch der Kontakt zu unseren Kundschaften nicht ab, die uns die Treue halten“, freuen sie sich und schicken ein herzliches Dankeschön dafür in Richtung ihrer Gäste. Noch in diesem Jahr steht mit dem runden Geburtstag von Isidor Schönberger ein weiteres Fest im Hause Schönberger an.

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