05.05.2021 - 17:01 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Neue "Prediger ohne Worte" am Altar der Immenreuther Pfarrkirche

Alle guten Dinge sind Drei, lautete die Devise bei der feierlichen Aufnahme der neuen Ministranten der Herz-Jesu-Pfarrei. Kaplan Justin Kishimbe freute sich drei neue junge Nachwuchskräfte rund um den Altardienst begrüßen zu können.

Die drei Oberministrantinnen Lea Wolf, Ronja und Annalena Schroller sowie Kaplan Justin Kishimbe (hinten von links nach rechts) freuen sich zusammen mit den drei neuen Messdienern am Altar Maria Etterer, Hanna Melzner und Philipp Stahl (vorne von links) bei strahlendem Sonnenschein am Sonntagmorgen nach der kurzweiligen rundum gelungenem Heiligen Messe.
von Roman MelznerProfil

Aller guten Dinge sind drei, lautete die Devise bei der feierlichen Aufnahme der neuen Ministranten der Herz-Jesu-Pfarrei. Kaplan Justin Kishimbe freute sich über drei neue junge Nachwuchskräfte für den Altardienst.

Mit den Oberministrantinnen Lea Wolf sowie Ronja und Annalena Schroller zog er beim Sonntagsgottesdienst feierlich und immer auf den nötigen Abstand bedacht in das Gotteshaus mit den neuen Ministranten Maria Etterer, Hanna Melzner und Philipp Stahl ein. Statt einer Predigt ging der Geistliche auf die wichtige Bedeutung der Ministranten ein. Ihr Dienst am Altar sei eine Predigt ohne Worte, betonte Kishimbe. Die Hilfsmittel, die die Messdiener oft bei sich tragen, hätten auch eine spirituelle Bedeutung, die den meisten Gläubigen zwar geläufig sei, deren Kernaussage aber oftmals in Vergessenheit gerate. Dies erläuterte er anhand des Kreuzes, das Neuministrant Philipp Stahl bei der Eröffnungsprozession trug. Das Kreuz sei zur Zeit Jesu ein Werkzeug der Hinrichtung gewesen. Durch den Tod, den Jesu daran erlitten habe, und der Auferstehung sei es zum Zeichen des Sieges über den Tod geworden. Kerzenleuchter, die die Neuministrantinnen Maria Etterer und Hanna Melzner bei der Verkündigung des Evangeliums feierlich vorweg trugen, zeigten die Frohbotschaft Jesus und gäben oft Orientierung im Dunkel des alltäglichen Lebens.

Der Weihrauch der Oberministrantinnen Ronja und Annalena Schroller sei bereits im Alten Testament ein Symbol dafür gewesen, dass die Gebete zum Himmel und somit zu Gott nach oben steigen. Das Weihwasser erinnere an die Taufe und das Taufversprechen, dem Bösen im Leben abzusagen. Anschließend rief Oberministrantin Lea Wolf die neuen Messdiener auf, die der Kaplan feierlich in das junge Team der Ministranten aufnahm. Beim Ministrantengebet hängte Wolf ihnen die geweihten Plaketten um. Der Seelsorger dankte am Ende der feierlichen Messe dem Kirchenchor um Organist und Chorleiter Michael Scherm für die würdige musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sowie allen Messdienern und ehrenamtlichen Helfern in einer nicht einfachen Zeit der Pandemie für ihr Bekenntnis zur Kirche.

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