12.10.2020 - 15:55 Uhr
ImmenreuthOberpfalz

Landratsamt mit Tempo 50 schneller

Die Forderung nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung sowie eines Geh- und Radwegs entlang der Staatsstraße 2177 von Immenreuth bis Haid am Forst sind uralt. Der sichere Geh- und Radweg scheiterte bislang an einem Grundstückseigentümer..

Das sogenannte Blumenviertel liegt außerhalb des Ortes. Bemühungen, das Ortsschild bis dorthin hinaus zu schieben, scheiterten bislang. Zumindest die Landkreisverwaltung hat nun in ihrem Bereich auf der Kreisstraße eine Geschwindigkeitsbeschränkung erlassen.
von Bernhard KreuzerProfil

In der Bürgerversammlung im November vergangenen Jahres kam die Forderung nach einer Temporeduzierung sowie eines Geh- und Radwegs entlang der Staatsstraße 2177 erneut zur Sprache. Ergänzt wurde diese mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf der nach Haidenaab und Göppmannsbühl abzweigenden Kreisstraße. Die Geschwindigkeitsreduzierung auf 50 Kilometer pro Stunde für den Bereich der Einmündungen der Rosenstraße sowie des Tulpen- und Erikaweges in die Kreisstraße hat der Landkreis in den zurückliegenden Tagen verwirklicht.

Hauptthema der Gemeinderatssitzung war die Zukunft des Tannenberglifts

Immenreuth

Anberaumte Ortsbegehungen mit dem Staatlichen Straßenbauamt für die St 2177 mussten aus verschiedenen Gründen verschoben werden. Für den 19. Oktober ist ein neuer Termin für eine Geschwindigkeitsbegrenzung von Haid am Forst bis Immenreuth festgesetzt worden, teilte Bürgermeister Thomas Kaufmann in der Gemeinderatssitzung mit.

Hintergrund:

Aus dem Gemeinderat

  • Baupläne: Das Gremium stimmte der Errichtung eines Aufzuges in das Hauptgebäude des SOS-Kinderdorfes für einen behindertengerechten Umbau zu. Ebenso billigten die Räte die Errichtung eines Koppelzauns zur Pferdehaltung und die Errichtung eines Carports in Günzlas. Beide Vorhaben wurden bereits bei einer Bauvoranfrage positiv beschieden.
  • Geschwindigkeitsmessung in Plößberg: Für die in der September-Sitzung beantragte Geschwindigkeitsbegrenzung und der damit verbundenen -messung wurde nach Auskunft von Bürgermeister Thomas Kaufmann ein Messgerät organisiert. Wann die Kontrollen stattfinden, teilte er nicht mit.
  • Baugebiet Steinäcker. Die Erschließung ist abgeschlossen. Von der Gemeinde werden demnächst die Verträge für den Verkauf der Parzellen abgeschlossen.
  • Kläranlage Kemnath: Auf erneute Nachfrage von Ludwig Melzner (IWG) über die Belastung der Immenreuther Bürger zur Ertüchtigung der Kemnather Kläranlage – dort wird das eigene Abwässer behandelt – gab Bürgermeister Kaufmann als Besprechungstermin Dienstag, 20. Oktober, in Kemnath bekannt.
  • Straßensanierungen: Den Zuschlag für die Sanierung der Strecke von Plößberg nach Günzlas ging an die Bauunternehmung Markgraf. Die Maßnahme soll bis Oktober 2021 abgeschlossen sein. Der Baubeginn ist noch offen.
  • Feuerdrachen: Für die Pflanzaktion von Obstbäumen auf dem Pendlerparkplatz des Bahnhofs spendeten alle Gemeinderäte auf Anregung von Adrian Scheidler (IWG) jeweils 5 Euro zum Kauf eines Baumes.
  • Altes Rathaus: Bernhard Söllner (CSU) forderte, Druck auf die Machbarkeitsstudie für den Umbau des Alten Rathauses zu machen. „Die Anträge sind draußen“, antwortete das Gemeindeoberhaupt.
  • Friedhofstor: Peter Merkl (SPD) fragte nach dem seit vier Wochen fehlenden neuen Tor für den zweiten, südlichen Eingang nach. Laut Rathauschef ist der Auftrag vergeben und das Tor in Bearbeitung.
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