28.07.2021 - 14:11 Uhr
HirschauOberpfalz

Stadtrat Hirschau unterstützt Renovierung der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche

Es ist ein "sehr informativer und ansprechender Antrag", wie es Stadtrat Hans-Jürgen Schönberger formulierte, der da dem Hirschauer Stadtrat vorliegt. Sein Anliegen: Fördermittel für die Außensanierung der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche.

Die Ostseite der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche ist bereits eingerüstet. Die Stadt Hirschau fördert die Außensanierung des Gotteshauses mit 5000 Euro.
von Gerhard FleischmannProfil

Bei seiner Sitzung behandelte der Hirschauer Stadtrat eine Eingabe der evangelischen Kirchengemeinde, zu der neben Hirschau auch Schnaittenbach und Gebenbach gehören. Letztere beiden Kommunen fördern die 140 000 Euro teure Sanierungsmaßnahme an der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in Hirschau mit jeweils 5000 Euro. Dieselbe Summe gibt laut Stadtratsbeschluss auch Hirschau.

Schon vor einem Jahr hatte das Gremium festgelegt, dass die Öffnungszeiten in den Kindergärten St. Wolfgang und Antonius bis 15.30 Uhr verlängert werden, was sehr gut angenommen wird. Die noch erforderliche Satzungsänderung erfolgte nun einstimmig.

Bürgermeister Hermann Falk kündigte an, dass sich im Herbst die neue AOVE-Geschäftsführerin Katja Stiegler dem Stadtrat vorstellen und über laufende und geplante Aktivitäten berichten wird. Derzeit habe die AOVE 22 Mitarbeiter.

Wolfgang Bosser schnitt die Starkregenschäden wie zuletzt in Krickelsdorf an. Laut Thomas Dotzler vom Bauamt hatte es sich dabei um ein Regenereignis gehandelt, das statistisch alle vier Jahre zu erwarten sei. Die Stadt habe in dörflichen Strukturen nur für ein einjähriges Regenereignis Vorsorge zu treffen, was mit dem vorhandenen Kanalsystem übererfüllt wird. Das hier vorliegende eigentliche Problem sei der Windbruch beim Starkregen eine Woche zuvor gewesen. Bei dem neuerlichen Starkregen habe Treibgut, das von den Hängen und Wegen angeschwemmt worden sei, die Sinkkästen verstopft. Als diese wieder sauber gewesen seien, habe sich die Lage entspannt. "Wegen der Tallage ist die Situation in Krickelsdorf bei Starkregen im Auge zu behalten", betonte der Bürgermeister.

Bosser wollte auch wissen, wann die Baumaßnahmen an der Kirche in Steiningloh endlich abgeschlossen seinen. Laut Bürgermeister Falk ist die Kirche soweit fertiggestellt, derzeit würden die Bänke angefertigt, die Planungen der Außenanlagen liefen. Woher kommt der Strom aus der E-Tankstelle in der Schule, fragte Johanna Erras-Dorfner. Der werde von der Solaranlage ins Netz eingespeist und von dort für die Tankstelle entnommen, lautete die Auskunft. Günther Amann schlug vor, die Anlage auf Eigenverbrauch umzuklemmen, das sei wirtschaftlicher, weil die Förderzeit abgelaufen sei. Für die Stelle des kommunalen Energiebeauftragten gebe es einen Interessenten unter den städtischen Beschäftigten, er sei bereits für die Fortbildung angemeldet, erfuhr Amann vom Bürgermeister, die genaue Stellenbeschreibung werde erstellt.

Die Stadt Schnaittenbach plant nach Falks Angaben einen eigenen Waldkindergarten, im dem auch Hirschau Kinder angemeldet werden könnten. Eine solche Einrichtung hätte Günther Amann gerne auch in Hirschau gesehen. Man solle weiter beim Jugendamt darauf drängen.

Der Spielplatz beim Schulsportplatz wird hervorragend angenommen. Rudolf Wild, ein direkter Nachbar dieser Anlage, wies aber auf eine meist abendliche Fehlnutzung durch Jugendliche hin. Es sei manchmal laut, und auch Abfall bleibe liegen, monierte er. Hier solle ein größeres Plakat mit dem Hinweis „Ich bin ein Kinderspielplatz und kein Abfalleimer“ angebracht werden, sagte Bürgermeister Falk.

Das Gremium bestätigte die beiden neu gewählten Kommandanten der Feuerwehr Ehenfeld, Christian Lenk und Klaus Schlosser. Einstimmig befürworteten die Räte die beiden vorliegenden Bauanträge. Formsache war auch die Feststellung und Entlastung für die Jahresrechnungen 2019 der Stadt Hirschau und der Forster Dorfner'schen Spital- und Krankenhausstiftung. In beiden Fällen gab es keinerlei Beanstandungen.

Stadtrat Hirschau diskutiert über Energiestandort Kricklhof

Hirschau
Die Ostseite der Gustav-Adolf-Gedächtnis-Kirche ist bereits eingerüstet. Die Stadt Hirschau fördert die Außensanierung mit 5000 Euro.

"Wegen der Tallage ist die Situation in Krickelsdorf bei Starkregen im Auge zu behalten."

Hermann Falk, Bürgermeister von Hirschau

 

 

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