12.11.2020 - 16:23 Uhr
HirschauOberpfalz

Martinsfeier mit Maschendrahtzaun: Laternenzüge mit Abstand

Das Team des Marien-Kindergartens mit der Leiterin Christa Bauer lieferte den Beweis: Durch kreatives Umdenken und viel Organisation sind trotz Corona Feste und Feiern in den Kindertagesstätten möglich – auch eine Martinsfeier.

Martinsfeier in Coronazeiten: Durch einen Maschendrahtzaun voneinander getrennt verfolgten die Schul- beziehungsweise Krippen- und Kindergartenkinder das Martinsspiel.
von Werner SchulzProfil

Die Mädchen und Jungen des Hirschauer Marien-Kindergartens/Haus des Kindes feierten am Namenstag des Heiligen ihr Martinsfest. Obwohl sie gruppenmäßig getrennt waren, konnten sie trotzdem gemeinsam feiern. Die Kindergarten- beziehungsweise Schulkinder trafen sich dazu zunächst in ihren Gruppen. Sie erarbeiteten erst den Sinn des Lichterfestes und die dahinter steckende soziale Botschaft in meditativer Weise.

Anschließend zogen die Kinder, voneinander getrennt, in den durch einen Maschendrahtzaun in einen Schülergarten und einen Bereich für Zwei- bis Sechsjährige unterteilten Außenbereich. Auf einer Seite des Zaunes nahmen die Mädchen und Buben aus Krippe und Kindergarten Platz, auf der anderen die Schulkinder - ganz dem Jahresthema folgend "Trotz Abstand - so eng wie nie".

Gemeinsam sangen sie Martinslieder, dann führten die Kindergartenkinder ein Rollenspiel auf und alle unternahmen separate Laternenzüge im jeweiligen Gartenbereich. Zum Abschluss gab es Wiener und von Eltern gespendete Lebkuchen und Kinderpunsch. Getrennt voneinander kehrten die Kinder in ihre Gruppenräume zurück.

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