21.08.2020 - 13:54 Uhr
HirschauOberpfalz

Corona zum Trotz – Ferienspaß bei der Hirschauer Feuerwehr

Jede Menge Spaß hatten die 30 Kinder, die zur Ferienveranstaltung der Hirschauer Feuerwehr gekommen waren. Daran konnten selbst die wegen der Corona-Pandemie einzuhaltenden Hygienevorschriften nichts ändern.

Spannung pur herrscht bei den Spritzenwettrennen, bei denen die hölzernen Feuerwehrautos mit einem Wasserstrahl aus einem B-Schlauch schnellstmöglich über die Ziellinie getrieben werden müssen.
von Werner SchulzProfil

Der überwiegende Teil der Hirschauer Vereine verzichtet heuer wegen Covid 19 auf sein übliches Ferienprogrammangebot. Auch Kommandant Sebastian Jasinsky und sein Führungsteam von der Hirschauer Feuerwehr hatten lange überlegt, ob sie dem Virus trotzen und zumindest eine begrenzte Anzahl von Kindern auf den Feuerwehrhof zu Spiel und Spaß einladen sollten. Nachdem man ein detailliertes Hygienekonzept ausgearbeitet hatte, entschloss man sich zu einem „Ja“. Das Konzept beinhaltete neben den allgemein zu beachtenden Vorschriften das sofortige Desinfizieren jedes Geräts, sobald der Benutzer wechselte.

All das änderte nichts daran, dass die Kinder bei jeder Spielstation mit Feuereifer bei der Sache waren. Sie mussten sich ganz schön ins Zeug legen und viel Zielsicherheit und Kondition beim Versuch aufbringen, den Ball mit einem Wasserstrahl aus einem C-Schlauch ins gegnerische Tor zu spritzen. Zu einer Riesengaudi avancierten die spannenden Spritzenwettrennen, bei denen die hölzernen Feuerwehrautos mit einem Wasserstrahl aus einem B-Schlauch schnellstmöglich über die Ziellinie getrieben werden mussten.

Unter dem Motto „Früh übt sich, wer ein (Lösch-)Meister werden will“ konnten die Mädchen und Jungen am Brandhaus erste Erfahrungen als Feuerwehrleute sammeln und die simulierten Flammen aus einiger Entfernung mit einem Wasserstrahl bekämpfen. Eine Attraktion war wieder die Drehleiter mit ihrer Steighöhe von 30 Metern. Fast alle wollten sich, von einem Feuerwehrmann begleitet, im Drehleiterkorb in luftige Höhen wagen und den Blick über das Geschehen im Feuerwehrhof, ja über Hirschau genießen. Kaum einer wollte es sich anmerken lassen, wenn ihm mit zunehmender Höhe doch etwas mulmig in der Magengegend wurde. Das herrliche Wetter trug dazu bei, dass zwei Stunden lang Top-Stimmung auf dem Feuerwehrhof herrschte.

Einen Wermutstropfen mussten die Kinder, ihre Eltern und das zwölfköpfige Helferteam der Feuerwehr wegen Covid 19 schließlich doch schlucken: Man konnte sich nicht gemütlich zusammensetzen und sich die obligatorischen Bratwurstsemmeln schmecken lassen. Auf Getränke mussten die Kinder freilich nicht verzichten. Kommandant Sebastian Jasinsky zeigte sich am Ende erleichtert, dass alles nach Plan abgelaufen ist. Den Kindern spendete er großes Lob dafür, dass sie sich mustergültig an die heuer geltenden besonderen Spielregeln gehalten hatten.

Die Kinder mussten sich ganz schön ins Zeug legen und eine gehörige Portion Zielsicherheit und Kondition aufbringen beim Versuch, den Ball mit einem Wasserstrahl aus einem C-Schlauch ins gegnerische Tor zu spritzen,
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