26.03.2021 - 15:10 Uhr
HersbruckOberpfalz

Firma in Freiburg kennt angeblichen Mitarbeiter nicht

Was nach einem guten Geschäft für den Vermieter einer Ferienwohnung aussieht, erweist sich als dreister Betrugsversuch.

Mit E-Mails und einem zu hoch ausgestellten Barscheck hat ein Unbekannter versucht, einen Vermieter im Nürnberger Land um mehr als 20 000 Euro zu erleichtern.
von Günther Wedel Kontakt Profil

Mit einer Betrugsmasche, wie sie schon bei Autoverkäufen und anderen Gelegenheiten vorgekommen ist, sah sich jetzt der Vermieter einer Ferienwohnung in Velden konfrontiert. Darüber berichtete am Freitag die Polizeiinspektion Hersbruck. Demnach buchte am 15. März ein angeblicher Mitarbeiter einer Firma aus Freiburg die Ferienwohnung für mehrere Wochen, in denen er sich geschäftlich in Velden aufhalten werde. Er bekam eine Rechnung über 2435,70 Euro per E-Mail zugesandt. Daraufhin bekam der Vermieter einen Barscheck zugesandt, der auf 24 357 Euro lautete. Gleich im Anschluss folgte eine E-Mail mit der Bitte, doch den versehentlich zu viel gezahlten Betrag zurück zu überweisen. Zum Glück ging der Vermieter nicht darauf ein. Weitere Nachfragen bei der Firma in Freiburg ergaben dann, dass dort weder der fragliche Mitarbeiter noch irgendwelche Buchungen bekannt sind. Die Polizei warnt vor derartigen Geschäften, denn nicht selten platzen die zu hoch ausgestellten Schecks etwas später, weil sie gefälscht oder ungedeckt sind. Wer in der Zwischenzeit Geld überwiesen hat, sieht es in aller Regel nie wieder.

Betrüger sind heutzutage sehr erfinderisch

Amberg
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