19.05.2020 - 15:55 Uhr
Hainstetten bei FreudenbergOberpfalz

Spatenstich für Naturhof Landfreude in Hainstetten

In der Woche, in der nach dem Lockdown die Außengastronomie wieder öffnen darf, gibt es ein Signal, das Mut macht für die Zukunft: In Hainstetten erfolgte der Spatenstich für ein ehrgeiziges Tourismus-Projekt.

Spatenstich bei strahlendem Sonnenschein: Bauherrin Ines Filipovic (Dritte von links) mit Vertretern der beteiligten Firmen, ihren Eltern und Bürgermeister Alwin Märkl (Vierter von links).
von Autor (gri)Profil

Hainstetten liegt nah an den Gipfeln des Buchbergs (667 Meter) und des Rotbühls (673) und gilt als höchstgelegener Ort des Landkreises Amberg-Sulzbach. Am Ortsrand, von wo aus man bis zum Arber blicken kann, entsteht in den nächsten Wochen und Monaten der Naturhof Landfreude - eine Mischung aus Pferdehof, Naturhofladen, Cafe, Tagungsort und Ferienanlage. "Der Naturhof soll zukünftig ein Kraftort für Naturliebhaber werden", sagte Bauherrin Ines Filipovic beim offiziellen Spatenstich mit Bürgermeister Alwin Märkl und den Vertretern der beteiligten Baufirmen. "Für uns wird es ein Kraftakt sein, ihn in den nächsten Monaten umzusetzen."

Im Mai 2019 wurde das Projekt bereits vorgestellt

Hainstetten bei Freudenberg

Die gebürtige Kemnatherin charakterisierte das Vorhaben als "Herzensangelegenheit von drei Generationen". Im ersten Bauabschnitt soll das Cafe und ein Naturhofladen entstehen. Außerdem ein Gastronomie-Eventbereich mit über 100 Quadratmetern, der später für private Veranstaltungen gemietet werden kann und der nach der zweiten Ausbaustufe auch zur Bewirtschaftung von Feriengästen dient. Außerdem werden Büro- und Privaträume für die Gastgeber-Familie gebaut. "Außerdem erstellen wir bereits die komplette Infrastruktur für den zweiten Bauabschnitt", erläuterte Filipovic. Im zweiten Schritt sollen in den kommenden Jahren mehrere Ferienhäuser auf dem weitläufigen Gelände östlich des Hofes errichtet werden. Die 5600 Quadratmeter große Ausgleichsfläche ist bereits im vergangenen Herbst angelegt worden.

Auf dem Spaten durften alle unterschreiben: Ines Filipovic bittet Bürgermeister Alwin Märkl um ein Autogramm.

Der Name für das Cafe steht schon fest: Es soll "Oma Gerti" heißen und damit nach der Mutter der Chefin benannt werden. Filipovic betonte, dass alle Angebote nach regionalen und ökologischen Gesichtspunkten ausgewählt werden sollen. Das sei auch jetzt in der Bauphase schon so. Zum Zuge kommen in erster Linie Handwerksbetriebe aus der nahen Umgebung. Wenn der Naturhof einmal fertig ist, soll es auch ein Reitangebot mit Unterricht geben. "Eine weitere Zielgruppe, die wir in Zukunft ansprechen wollen, sind die Radfahrer. Dank der E-Bikes treffen sich auf dem Rotbühl nicht mehr nur die durchtrainierten Rennradfahrer."

Bürgermeister Alwin Märkl sprach von einem Projekt mit überregionaler Bedeutung. Der Hof werde die Naherholungsregion Hirschau, Schnaittenbach und Freudenberg mit dem Langlaufzentrum Rotbühl und dem Wandergebiet rund um die Buchberghütte weiter aufwerten. Die vorbereitenden Erdarbeiten sind bereits erfolgt, in Kürze soll das Fundament für die ersten Gebäude gegossen werden. Filipovic rechnet mit einer Bauzeit für den ersten Abschnitt von etwa eineinhalb Jahren.

Start bei Hainstetten: Wandertipp

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