05.08.2021 - 15:33 Uhr
HahnbachOberpfalz

Hahnbacher Frohnbergfest mit täglichen Eucharistiefeiern am Freialtar

"Das Narrenschiff" von Hieronymus Bosch schmückt die Plakate des Frohnbergefestes. Eine weltliche Feier wird es nicht geben, wohl aber viele Gottesdienste mit klaren Botschaften.

Ob es dieses Jahr wieder so viele Gläubige auf den Berg zieht wie in den Jahren zuvor?
von Autor MMAProfil

„Ist die Welt noch zu retten?“, fragt das diesjährige Frohnbergfest vom 7. bis zum 15. August mit dem eindrucksvollen Bild „Das Narrenschiff“ von Hieronymus Bosch. Dieses Jahr wird die Festwoche wegen der Corona-Pandemie ohne weltliche Begleitung stattfinden. Soweit möglich, sollen alle Gottesdienste am Freialtar stattfinden, außer der Nacht der Lichter. Predigen werden Dekan Christian Schulz, die Ruhestandpfarrer Hans Peter Heindl und Johann Hertl, Pfarrvikar Christian Preitschaft, der evangelische Regionalbischof im Ruhestand Hans-Martin Weiss und der Hahnbacher Diakon Dieter Gerstacker. Es sind immer die tagesaktuellen Hygiene-Schutzmaßnahmen einzuhalten und dem Ordnungsdienst ist Folge zu leisten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, heißt es von der Pfarrei.

Beginn ist am Samstag, 7. August, um 18 Uhr mit dem Eröffnungsgottesdienst, bei dem Dekan Schulz nach der Weltverantwortung der Christen fragt und dazu anregen will, dass man „den Dingen auf den Grund geht“. Der Sonntag beginnt mit der Sonntagseucharistie um 8 Uhr. Der Hahnbacher Pfarrer frag hier: „Ohne Wurzeln: Geschichts- und Glaubensvergessenheit als Programm der Zukunft?“ Um 10 Uhr ist Pontifikalgottesdienst mit dem Regensburger Diözesanbischof Rudolf Voderholzer. Sein Thema ist „Gegenwind begegnen. Christus vertrauen und bekennen“. Um 14 Uhr bietet die Heimatpflegerin Marianne Moosburger eine Führung in der Frohnbergkirche an. Um 18 Uhr sind der Ruhestandgeistliche Hans Peter Heindl und Diakon Dieter Gerstacker am Altar mit „Ruf und Antwort: Der Mensch vor Gott“.

Am Montag predigt Schulz im Gottesdienst um 8 Uhr über „Geschaffen als Mann und Frau“. Abends um 18 Uhr lädt der Frauenbund und zur Wallfahrt mit ihrem geistlichen Beirat und zum Thema „Ehe und Familie: dem Leben dienen“ ein. Auch die Mesnervereinigung will sich dazu treffen.

Unter das Thema „Schutz des Lebens“ ist der Dienstag gestellt. „Mensch von Anfang an“ ist Predigtthema des Pfarrers i.R. Hans Peter Heindl um 8 Uhr. Um 10 Uhr ist eine spezielle Eucharistiefeier für Kranke und Behinderte mit Dekan Schulz, der sich wünscht, „Begleiten, nicht töten“ und um 18 Uhr geht es mit ihm um „Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden“.

Der Mittwoch befasst sich mit der Schöpfung. „Schöpfung nutzen und bewahren“ postuliert Pfarrer Schulz um 8 Uhr. Um 10 Uhr ist Wortgottesdienst für Schüler und Kinder mit Pfarrvikar Christian Preitschaft. „Gott hat alles gut gemacht“ heißt es da. „Der technische und medizinische Fortschritt: Segen oder Flucht?“ fragt Pfarrer Schulz am Abend um 18 Uhr.

Um den Alltag geht es am Donnerstag. „Bedrängt durch einen aggressiv politischen Atheismus“ reflektiert Pfarrer Schulz um 8 Uhr. Nachmittags ist Seniorengottesdienst um 15 Uhr mit dem Pfarrvikar Christian Preitschaft zur Frage „Atheismus auch im christlichen Alltag?“ oder „Leben, als ob es Gott nicht gäbe“. Der Gottesdienst um 18 Uhr wird mit dem evangelischen Regionalbischof im Ruhestand, Hans-Martin Weiss und Pfarrer Schulz ökumenisch sein.

Der Freitag weiß um 8 Uhr „Pendel, Karten und Co.: Wer nicht glaubt, glaubt einfach alles“ mit Dekan Schulz. Um 18 Uhr heißt es noch einmal mit ihm „Friday for eternity: die Welt ist nicht genug.“ Mit Diakon Dieter Gerstacker kann man bei der „Nacht der Lichter“ um 21 Uhr singen, beten und zur Ruhe kommen.

„Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht“ oder „Wenn das Salz seine Kraft verliert“ ist in der Eucharistiefeier um 8 Uhr mit Dekan Schulz das Predigtthema am Samstag. Im Vorabendgottesdienst mit Johann Hertl, Pfarrer im Ruhestand, will dieser dazu ermuntern, „begeistert und missionarisch Kirche zu sein“.

Der Abschlusssonntag ist das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel, am 15. August, mit drei Fest-Eucharistiefeiern um 8, 10 und 18 Uhr. Morgens heißt es mit Pfarrer Schulz „Gott will und schafft Heil“. Um 10 Uhr rät der emeritierte Pfarrer Hans Peter Heindl „Gottes Verheißung trauen“. Beim nachmittäglichen Abschluss resümiert Dekan Schulz, dass Christsein „nicht Rückzug, sondern Weltgestaltung“ sein müsse.

Kein Frohnbergfest im Jahr 2020

Hahnbach

 

 

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