21.10.2021 - 14:56 Uhr
HahnbachOberpfalz

CSU Hahnbach und Ursulapoppenricht feiern mit Festabend 75-jähriges Bestehen

Den langjährigen CSU-Mitgliedern gratulieren (von rechts) Hahnbachs Ortsvorsitzender Georg Götz, Bezirksvorsitzender Albert Füracker, Bezirksrätin a. D. Ingrid Kurz, FU-Vorsitzende Evi Höllerer, Kreisvorsitzender Harald Schwartz sowie (von links) Bürgermeister Bernhard Lindner und der stellvertretende Ursulapoppenrichter Vorsitzende Werner Koller.
von Josef IbererProfil

Seit 75 Jahren prägen die CSU-Ortsverbände Hahnbach und Ursulapoppenricht das politische und gesellschaftliche Leben in der Marktgemeinde. Bei einem Festabend im Gasthof Ritter mit Bezirkschef Albert Füracker wurden langjährige Mitglieder mit Urkunden ausgezeichnet.

Vorsitzender Georg Götz für Hahnbach erinnerte an die Gründung im Gasthaus zur Post im Oktober 1946 durch neun Männer. Georg Falk wurde dabei zum Vorsitzenden gewählt. Für Ursulapoppenricht berichtete stellvertretender CSU-Vorsitzender Werner Koller, dass sich im Oktober 1946 ebenfalls neun Männer im Gasthaus Donhauser zur Gründung trafen und Martin Scharl zum Vorsitzenden wählten. In all den Jahren kamen die Bürgermeister aus den beiden Ortsverbänden.

Besonders hob Götz die Amtszeit des Landtagsabgeordneten Herbert Falk hervor: "Mit einmaligen 90 Prozent der abgegebenen Stimmen wurde er 1970 zum Bürgermeister des Marktes Hahnbach gewählt." Unter Falks Regie sei 1972 die Gebietsreform über die Bühne gegangen. 16 Jahre lang sei er Mitglied des Bayerischen Landtags gewesen. Die CSU habe im Hahnbacher Marktgemeinderat stets die Mehrheit gestellt.

In seiner Festansprache würdigte der CSU-Bezirksvorsitzende, Bayerns Finanzminister Albert Füracker, die Arbeit der Ortsverbände: „Der Zustand einer Kommune wie Hahnbach ist der Maßstab politischen Erfolgs.“ Kommunalpolitik fordere die Bereitschaft, für die Heimat einzustehen. So wie sich die Welt verändere, müsse sich auch die CSU der Zeit anpassen. „In einer Volkspartei müssen nicht alle die gleiche Meinung haben, aber am gleichen Ziel arbeiten“, betonte er. Deshalb gelte es nach den letzten Wahlergebnissen nicht nur zu jammern, sondern mutig und entschlossen nach vorn zu blicken.

CSU-Kreisvorsitzender Harald Schwartz betonte, "dass in Hahnbach die Stärke der Partei so präsentiert wird, wie man es sich in Bayern wünscht". Über Jahre hinweg werde hier kontinuierlicher Zusammenhalt mit klaren Vorstellungen beispielhaft praktiziert.

Bürgermeister Bernhard Lindner lobte besonders die Jubilare. Wie die Vergangenheit gemeistert worden sei, beweise, dass sich großer Aufwand und Mühen lohnten.

Bei dem Festabend wurden langjährige Mitglieder geehrt. Aus dem Ortsverband Hahnbach – 55 Jahre: Konrad Limbeck und Josef Luber; 50 Jahre: Josef und Konrad Huber; 45 Jahre: Adolf Bäumler, Dieter Gerstacker und Georg Siegert; 40 Jahre: Friedemann Bruckner, Willi Hofmann, Josef Rauch, Hermann Siegert und Brigitte Trummer; 35 Jahre: Josef Bauer, Franz Fleischmann, Hans Heidlinger, Inge Huber, Josef Kustner, Manfred Märtin, Hans Meier, Agnes Rauch, Josef Rauch, Ewald Roßmann, Erwin Stubenvoll, Hans Winkler und Elisabeth Wittkowski; 25 Jahre: Hildegard Beckh, Werner Graf, Franz Iberer und Josef Kotz; 20 Jahre: Andreas Luber und Manfred Sollfrank. Aus dem Ortsverband Ursulapoppenricht – 55 Jahre: Hans Braun; 40 Jahre: Kurt Gärtner, Johann Lang und Ludwig Wagner; 25 Jahre: Claus Hermann und Alfred Meißner; 20 Jahre: Helmut Bauer.

Bevor der Festabend mit der Bayern- und der Deutschlandhymne zur Musik der Hahnbacher Marktbläser beendet wurde, gratulierten die neue Bundestagsabgeordnete Susanne Hierl ebenso wie Frauen-Union-Vorsitzende Evi Höllerer zum Jubiläum.

Den Eintrag von Albert Füracker ins goldene Buch der Marktgemeinde Hahnbach verfolgen (von links) Landtagsabgeordneter Harald Schwartz, Bundestagsabgeordnete Susanne Hierl, stellvertretender Ortsvorsitzender Werner Koller, FU-Vorsitzende Evi Höllerer, Ortsvorsitzender Georg Götz und Bürgermeister Bernhard Lindner.
Die Festrede zum Jubiläum hält Bayerns Finanzminister Albert Füracker.

 

 

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