Futterlager bei Tännesberg abgebrannt: 300.000 Euro Schaden

Weil ein Junglandwirt umgehend die Rettungskräfte alarmiert, konnte am Samstagabend bei Tännesberg Schlimmeres verhindert werden. Im Trockenfutterlager war ein Feuer ausgebrochen.

von Elisabeth DobmayerProfil

Nur durch die schnelle Reaktion des Juniors eines Landwirtsbetriebs in Großenschwand und dem Einsatz der Feuerwehrleute aus Großenschwand und Tännesberg war es am Samstagabend zu verdanken, dass Schlimmeres bei einem Brand eines Trockenfutterlagers verhindert wurde. Trotzdem entstand nach ersten Schätzungen der Beamten der Polizeiinspektion Vohenstrauß ein Schaden von annähernd 300.000 Euro. Weder Menschen noch Tiere wurden bei dem Feuer verletzt.

Vor Ort war ein massives Aufgebot an Feuerwehrkräften aus der ganzen Region. Schätzungsweise dürften laut Kreisbrandrat Marco Saller aus Oberwildenau und Kreisbrandinspektor Martin Weig aus Vohenstrauß mehr als 150 Feuerwehrleute beteiligt gewesen sein. Gegen 18.30 Uhr war der Sohn des Landwirts mit seinem Futtermischwagen beschäftigt und gerade vom Trockenfutterlager in Richtung Fahrsilo unterwegs, als er rückblickend Rauch aus den aufgeschichteten Pressballen wahrnahm.

Umgehend schlug der junge Mann Alarm. Brenzlig war die Situation für die 120 Kühe und das Jungvieh, das sich unmittelbar im Freilaufstall neben dem Trockenfutterlager befand. Allerdings ließen sich die Tiere durch den Rummel nicht aus der Ruhe bringen und wechselten einfach auf die gegenüberliegende Seite. Kommandant Hans Götz von der FFW Großenschwand übernahm die örtliche Einsatzleitung der Feuerwehren.

Mit mehreren Schlauchleitungen, die vom Löschteich aus gelegt wurden, kämpften die Einsatzkräfte gegen die drohende Gefahr. Ein Großteil der Futtervorräte verbrannten oder wurden durch die Löschvorgänge unbrauchbar. Am Stallgebäude wurden der Giebel und das Dach in Mitleidenschaft gezogen. Aus Vohenstrauß und Pfreimd rückten die Feuerwehren vorsorglich mit der Drehleiter an.

An den Brand wurden neben den Ortsfeuerwehren auch noch die Einsatzkräfte aus Böhmischbruck, Döllnitz, Kleinschwand, Leuchtenberg, Woppenrieth, Gleiritsch, Teunz, Oberviechtach, Atzenhof und Hohentreswitz geschickt. Außerdem war der Gerätewagen Atemschutz aus Altenstadt/WN hinzubeordert worden sowie die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) und der Katastrophenschutz. Vorsorglich waren ebenso ein und zwei Rettungswägen des BRK vor Ort, da die Feuerwehren mit schwerem Atemschutz vorrückten.

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Regensburg
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