12.11.2020 - 15:47 Uhr
Griesbach bei MähringOberpfalz

Mähring mit Vorreiterrolle beim Breitbandausbau

Um den Breitbandausbau mit Glasfaser ging es in der Sitzung des Mähringer Marktgemeinderates. Das Gremium hatte dazu eine eindeutige Meinung.

Walter Huber von der Breitbandberatung Bayern stellte die Gigabit-Richtlinie des Freistaats vor.
von Konrad RosnerProfil

Im Blickpunkt der Marktgemeinderatssitzung im Jugendheim stand die Vorstellung der neuen bayerischen Gigabit-Richtlinien durch Walter Huber von der Breitbandberatung Bayern. Huber ging zunächst auf den bisherigen Breitbandausbau in Mähring ein, ehe er die neuen Richtlinien, die es seit Anfang März dieses Jahres gibt, vorstellte. Sinn und Zweck sei der Ausbau mit Glasfaser.

Huber verwies darauf, dass Mähring mit einem Fördersatz von 90 Prozent rechnen könne. Erste Schritte seien nun eine Bestandsaufnahme und eine Marktanalyse. Bürgermeister Franz Schöner wusste, dass Mähring auf dem Gebiet des Breitbandausbaues eine Vorreiterrolle inne habe, "deshalb sollten wir dran bleiben, ein Einstieg ist ein Muss!" Dies sah auch der Marktgemeinderat so, der sich einstimmig für den Einstieg aussprach.

Ebenso einstimmig befürwortete der Marktgemeinderat den Vertrag mit der Bayernwerk Netz GmbH, die am Anger in Großkonreuth ein Straßenbeleuchtungskabel austauschen will, Kosten 1712 Euro. Die Pfarrkirche St. Martin in Griesbach soll am Seiteneingang eine barrierefreie Treppen- und Rampenanlage durch das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach erhalten, auch dies wurde einstimmig befürwortet. Bewilligt wurde auch ein Spendenantrag der Schützengesellschaft "Heimat" Griesbach, die für 1330 Euro ein Jugendluftgewehr angeschafft hat. Die Gemeinde wird diese Anschaffung mit fünf Prozent bezuschussen.

Um andere Leitungen ging es in einer vorherigen Sitzung

Griesbach bei Mähring

Zurückgestellt wurde hingegen die neue Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung für die Marktgemeinde Mähring ohne die Ortsteile Dippersreuth, Frauenreuth und Fiedlhof, ebenso die Änderung der Wasserabgabesatzung. Der Bürgermeister betonte, dass man noch nicht alle Zahlen auf dem Tisch habe.

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