20.05.2021 - 14:49 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Wunsch geht in Erfüllung: Grafenwöhrer Waldbad öffnet auch 2021

"Wir wollen auf jeden Fall öffnen", sagte Bürgermeister Edgar Knobloch schon in einigen Sitzungen. Gemeint war das Waldbad Grafenwöhr. Nun ist es so weit: Mit der Erlaubnis zum Öffnen und einem Hygienekonzept sperrt das Bad die Pforten auf.

Stephan Potröck, René Wächter, Bürgermeister Edgar Knobloch und Stefan Danhauser (von links) freuen sich auf die Eröffnung des Grafenwöhrer Waldbades. Ab Freitag gilt dann das Hygienekonzept, das unter anderem besagt, dass nur noch einer den Sprungturm betreten darf.
von Stefan NeidlProfil

Bereits in den Stadtrats- und Bauausschusssitzungen hatte Bürgermeister Edgar Knobloch klar gestellt: "Wir wollen das Waldbad auf jeden Fall wieder öffnen." Ein Fragezeichen blieb aber stets, ob die Inzidenzzahlen das auch in diesem Corona-Jahr erlauben würden. Mittlerweile ist die Zahl im Landkreis Neustadt/WN seit längerer Zeit deutlich unter 50 (laut RKI 40,2; Stand: 20. Mai, 3.10 Uhr), und auch die Landesregierung hat nun für den 21. Mai eine Öffnung von Freibädern erlaubt. Knobloch und die Stadt Grafenwöhr können deshalb wie schon im Vorjahr pünktlich das Waldbad öffnen. Da das Wetter noch nicht ganz mitspielt, ist der Einlass allerdings erst einmal nur von 17.30 bis 19 Uhr möglich. Sobald der Sommer sich endlich durchsetzt und es wieder über 18 Grad hat, wird das Bad auch von 9 bis 20 Uhr öffnen.

Dabei bleibt das Hygienekonzept des Vorjahres zum größten Teil erhalten: Einlass ist für 650 Badegäste – am Dienstag wird die neue Lichtschranke zur Erfassung installiert, und die aktuellen Zahlen werden auf der Homepage der Stadt unter www.grafenwoehr.de dargestellt. Interessierte können dann in einem Ampelsystem kontrollieren, ob sich die Anfahrt lohnt oder der Einlass ins Bad bereits gestoppt ist. Zum Konzept gehört auch eine Angabe der Kontaktinformationen. Im Moment noch mit Zetteln, die Stadt arbeitet aber zusätzlich an einer digitalen Lösung. In das Becken werden 185 Menschen dürfen – jeder Badende bekommt beim Eingang des Beckens ein Armband und muss dieses beim Verlassen wieder abgeben. Ist kein Armband mehr da, muss gewartet werden, bis ein anderer das Wasser verlässt und sein Armband abgibt.

Auf den Sprungturm darf immer nur eine Person, dazu gibt es Markierungen für die Warteschlange. Auf den Liegebrettern sind Abstände markiert. Ansonsten gelten die allgemeinen Corona-Regeln. Im Gegensatz zum Vorjahr wird Sport nach den aktuellen gesetzlichen Regelungen wieder möglich sein und auch die Minigolfbahnen sind freigegeben. Die Stadt sieht aber von einem Verleih von Geräten ab, das heißt die Ausrüstung müsste jeder selbst mitbringen. Das vollständige Hygienekonzept und die Eintrittspreise sollen zur Eröffnung noch auf der Homepage und den Social-Media-Seiten der Stadt einsehbar sein. Knobloch hofft, alle relevanten Punkten berücksichtigt zu haben, um flexibel auf neue Regelungen und sich ändernde Inzidenzzahlen reagieren zu können. Weiter dankt er seinen Mitarbeitern und den beteiligten Firmen, dass diese einen pünktlichen Saisonstart möglich gemacht haben.

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Vohenstrauß

 

 

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