18.07.2021 - 11:38 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

"Susi & die Spießer" rocken die Schönbergbühne

Musik ist "ihr Ding". Und das merkt man auch, als "Susi & die Spießer" auf der Naturbühne am Schönberg in Grafenwöhr auftreten. Mal zeigen sie sich gefühlvoll, mal rockig. Die Mischung passt.

"Susi & die Spießer": Jochen Goricnik und Ehefrau Susi, Jörg Willms und Sebastian Stitzinger bringen die Grafenwöhrer Naturbühne zum Glühen.
von Renate GradlProfil

Viele Künstler mussten zwangsweise pausieren. Das war auch bei Susi Goricnik, besser bekannt als Susi Raith, so. Trotzdem hat sie es geschafft, zum zweiten Mal während der Coronapandemie auf der Naturbühne am Schönberg in Grafenwöhr aufzutreten. Dieses Mal als Band "Susi & die Spießer". Diese hat sich erst vor einem Jahr formiert. Zu den "Spießern" gehören auch Susis Ehemann Jochen Goricnik, den sie "Gurke" nennt, Jörg Willms, der den Spitznamen "Ed Schierling" hat, und "Stritzi" alias Sebastian Stitzinger.

Beim Intro geht es natürlich um Spießer oder auch Nicht-Spießer: "Manchmal bin i a Spießer, und dann bin i a Genießer, und dann a Sonnenschein und dann wie a saurer Wein..." Die "Schunkelnummer", wie sie Frontfrau Susi nennt, trägt den Titel "Manchmal". Die Idee zu diesem Lied könnte mit Corona zusammenhängen. "Die Welt dreht am Radl, und i sitz am Lenker, aber kann es was Schönres gebn: Einfach lebn."

"Szenen aus dem wirklichen Leben" gibt es bei vielen der bayerisch gesungenen Lieder. Ideen sind beispielsweise aus den Neuseeland- und Nepal-Reisen entsprungen. Susi erzählt dabei "lockig flockig" die "Koffer-Nummer". Das Fazit, nachdem der Koffer am Flughafen wochenlang nicht aufgetaucht war: "Weniger langt a. Was braucht ma scho auf derer Welt? Es is doch nur a Mensch, der zu einem hält."

Auch ein "Beziehungsgewitter" prasselte auf das Publikum nieder. Aber an diesem Abend war es die bessere Wahl, statt eines tatsächlichen Gewitters. Für die rockigen auf Englisch gesungenen Songs war in erster Linie "Ed Schierling" zuständig. Aus seiner Feder stammt "Lay it down". Wie gut, dass der Musiker einen Australien-Trip unternommen hat, denn da kam die Inspiration zu diesem Song. Besonders gefühlvoll war "Ohne di" – eine Liebeserklärung an das Publikum.

Zwei Überraschungen gab es an diesem Abend außerdem: für ein 14-jähriges Mädchen, das Geburtstag hatte, ein Ständchen und für alle den Elvis-Klassiker "Can't Help Falling In Love", speziell für Grafenwöhr.

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Grafenwöhr

"Die Welt dreht am Radl, und i sitz am Lenker, aber kann es was Schönres gebn: Einfach lebn."

Sängerin Susi Raith

 

 

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