17.11.2019 - 10:29 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Stadthalle ab dem Frühjahr Großbaustelle

Der Sportlerball am 8. Februar 2020 wird noch in der Stadthalle Grafenwöhr gefeiert. Aber schon im Monat darauf ist der Beginn der Sanierung des 40 Jahre alten Gebäudes geplant. Architekt Reinhold Krausch erläutert Einzelheiten.

Ein Punkt in der Bürgerversammlung war der bebeauungsplan für die Max-Reger-Straße.
von Renate GradlProfil

Die Bausubstanz der Stadthalle sei zwar gut, aber bei Heizung, Wasser und Abwasser sowie Hallenboden liege einiges im Argen, erklärte er in der Bürgerversammlung. "Über dem Boden kommt ein Schutzboden drüber. Das Foyer wird durch einen Wintergarten erweitert. Dort können kleinere Veranstaltungen stattfinden", informierte Krausch. "Auch die Röhrentreppe wird entfernt, und der Turm soll als Behindertenaufzug dienen sowie der Zugang vom Foyer aus gestaltet werden."

Architekt Reinhold Krausch (rechts) erläutert die Einzelheiten bei der aufwendigen Sanierung der Stadthalle.

"Die Innenhülle der Stadthalle wird komplett geändert. Auch die Technik ist im Rückstand, denn die Halle wurde 1982 in Betrieb genommen", erinnerte der Architekt. Aber es gab auch eine gute Nachricht: "Von den etwa 8 Millionen Euro an Investitionen sind 60 Prozent von 6 Millionen förderfähig", teilte Bürgermeister Edgar Knobloch mit. Auch ein Lokal sei später wieder im Gebäude geplant.

Veränderungen im Eingangsbereich wird es auch im Museum geben. Im Innenhof werde im Nebengebäude erweitert, um die Kanone zu schützen, berichtete Krausch, der von einer Glasfassade und einem geschlossenen Dach sprach. Die Kosten bezifferte der Architekt auf rund 300 000 Euro.

Bauamtsleiterin Kathrin Regler.

Bauamtsleiterin Kathrin Regler stellte den Bebauungsplan für die Max-Reger-Straße vor. "Hier sollen sieben Einzelhausbebauungen und drei Doppelhäuser beziehungsweise sechs Doppelhaushälften entstehen", sagte Regler. Die Gebäude sind jeweils mit Pultdach für Photovoltaikflächen vorgesehen.

Damit würden Wohnungsmöglichkeiten für Grafenwöhrer angeboten, betonten die Stadtvertreter. "Die Baupreise sind explodiert. Aber es gibt eine Nachfrage dafür. Die Doppelhaushälften werden auch in einer attraktiven Lage entstehen", merkte Bürgermeister Edgar Knobloch an. In Sachen Bauplätze in Gmünd fügte er an: "Im Baugebiet Hinkacker und Hirtäcker ist nur noch ein Bauplatz frei."

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