20.06.2021 - 14:06 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

"Schmuckstück" soll Grafenwöhr bereichern

Die Modernisierung eines Geschäftsgebäudes in Grafenwöhr soll zu einem "Schmuckstück" werden. Die Baupläne lagen dem Stadtrat vor.

Das zentral gelegene Gebäude der Apotheke soll zur Freude des Bürgermeisters modernisiert werden.
von Stefan NeidlProfil

Für die Neueinrichtung einer Apotheke in der Unteren Torstraße wird das Gebäude ausgebaut. Eine angrenzende Wohnung soll zu Geschäftsräumen umfunktioniert und auch außen neu gestaltet werden. Die entsprechenden Pläne lagen dem Stadtrat vor. Aufgrund der zentralen Lage in Grafenwöhr, an der der Durchgangsverkehr vorbeirollt, begrüßte Bürgermeister Edgar Knobloch (CSU) das Vorhaben. Aus städtebaulicher Sicht sei es schön, wenn zentral in Grafenwöhr ein Apothekengebäude neu hergerichtet wird. "Das kann ein echtes Schmuckstück werden." Der Stadtrat erteilte einstimmig das gemeindliche Einvernehmen.

Im Bereich des Einmündungsbereichs Bahnhofstraße bis zur Pressather Straße hatte die Stadt ein besonderes Vorkaufsrecht. Damit sollten städtebauliche Ziele verwirklicht werden. In der Vergangenheit gab es immer wieder Verkäufe in dem Gebiet, die Stadt hatte sich dabei stets entschieden, von dem Vorkaufsrecht abzusehen. Darum stellte Bürgermeister Knobloch nun den Sinn des Vorkaufsrechts in Frage und stellte eine Aufhebungssatzung vor. Der Stadtrat stimmte dieser einstimmig zu.

Die Stadt muss einen regelmäßigen Bericht über die Beteiligung an Unternehmen, an denen sie mindestens fünf Prozent Anteile hält, vorlegen. Er soll einen generellen Überblick über die Unternehmen darstellen und die Transparenz fördern. Dieser wird dem Stadtrat und den Bürgern offengelegt.

Für die hundertprozentige Tochtergesellschaft Stadtwerke wurde das Testat des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbands über den Jahresabschluss 2019 am 16. Dezember 2020 in der Verwaltungsratssitzung vorgestellt. Diese attestierten eine "Einhaltung aller Vorschriften" und eine "Vermittlung eines zutreffendes Bildes des Lokalunternehmens". Einwände gegen die Ordnungsmäßigkeit hatten die Prüfer keine vorzubringen. Die Stadträte nahmen den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

Ein Bauherr beantragte den Neubau eines Einfamilienhauses an den Birketwiesen. Dabei möchte er sein Satteldach in einer Dachneigung von 24 Grad - anstelle der im Bebauungsplan vorgeschriebenen 38 bis 48 Grad - errichten. Der Stadtrat erteilte dem Vorhaben einstimmig das Einvernehmen.

Neue Pläne für Sportgelände

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Im Stadtrat wurde der Beteiligungsbericht über die Stadtwerke vorgestellt.

 

 

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