15.10.2019 - 09:25 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Landestheater Oberpfalz plant Schönberg in Grafenwöhr fest ein

Das Landestheater mag die Verhältnisse auf der Schönbergbühne. Die soll fest im Jahresplan des Ensembles für Auftritte verankert werden. Von der Stadt gab es eine Spende über 3500 Euro.

Kulturmanagerin Birgit Plößner (von links), Bürgermeister Edgar Knobloch, Geschäftsführer des Landestheater Oberpfalz Wolfgang Meidenbauer und Leiter der Öffentlichkeitsarbeit Adrian Wenck zogen Bilanz über die Aufführung an der Schönbergbühne.
von Stefan NeidlProfil

Das Landestheater Oberpfalz führte am 24. Juni speziell für Schulklassen auf der Schönbergbühne das Stück „Die kleine Hexe“ auf. Darsteller und Schüler waren von der Vorstellung begeistert. Geschäftsführer Wolfgang Meidenbauer und der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, Adrian Wenck, waren nun bei Bürgermeister Edgar Knobloch zu Gast.

Das Stadtoberhaupt dankte ihnen für den Auftritt und hatte eine Spende von 3500 Euro dabei. Meidenbauer will das Geld in erster Linie für die Jugendarbeit verwenden. „Schulungsmaterial, Ausstattung, Produktionsrechte und Proben erzeugen Kosten“, erklärte er. Das Landestheater freue sich über eine Spielstätte wie den Schönberg. Atmosphäre und Infrastruktur seien in der Gegend einmalig und die große Fläche ließe mehrere hundert Zuschauer, und damit mehr als in Leuchtenberg, zu. Für die Zukunft planen sie Grafenwöhr als Austragungsort fest ein.

Da der technische Leiter Christoph Ertl, der ohnehin aus Grafenwöhr stammt, liegt eine Verbindung nahe. Eine gute Nachricht für Knobloch und Kulturmanagerin Birgit Plößner, die sich über eine gute Auslastung der Schönbergbühne freuen. Für 2020 sind Auftritte vom 13. bis 15. Juni geplant. „Grafenwöhr und Leuchtenberg hatten schon in der Vergangenheit eine Verbindung“, erklärte Meidenbauer. Denn nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Burgspiele von Leuchtenberg zu Gunsten der Kriegsopfer auch am Annaberg in Grafenwöhr aufgeführt.

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