12.11.2019 - 08:32 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

"Kot-Tretminen" am Birka

Der Birka ist beliebt bei Gassi-Gehern. Doch immer wieder liegen Hundehaufen oder Tüten herum. Würden mehr "Dogstations" mit Beuteln und Abfalleimern etwas bringen? Der Bauauschuss diskutiert darüber.

"Dogstations" mit Müllbeuteln und Abfalleimer sollen für eine saubere Umgebung sorgen. Der Grafenwöhrer Bauausschuss diskutiert, ob am Birka weitere aufgestellt werden sollten.
von Stefan NeidlProfil

Gibt es am Birka ausreichend "Dogstations" mit Beuteln und Mülleimern? Der Bauausschuss musste sich mit der Frage beschäftigen. Dort liegen immer wieder kleine Beutelchen mit den Hinterlassenschaften der Vierbeiner herum. Timo Schön (SPD) findet, dass ein oder zwei Mülleimer mehr, vor allem bei den Ruhebänken, vertretbar wären. Gerald Morgenstern (CSU) sah dafür keinen Bedarf. Stattdessen sollten Gassi-Geher die Beutel bis zum nächsten Mülleimer bringen. Das Problem seien nicht die Kosten für die Mülleimer, sondern der Personaleinsatz für Anfahrt und Entleerung. Peter Lippiota (CSU) wohnt selbst in der Nähe und weiß von genügend herumliegenden "Tretminen". Auch Thomas Schopf (Freie Wähler) befürwortete ein oder zwei Mülleimer mehr vor Ort.

Ein Beschluss für den Ausbau des Glasfasernetzes zur Schule wurde aufgehoben, da es ein neues Förderprogramm gibt. Dieses umfasst neben der Schule auch das Rathaus und die Verwaltungsgebäude. Weiß erkundigte sich bei dieser Gelegenheit nach neuen Funkmasten in der Stadt. Bürgermeister Edgar Knobloch (CSU) erwiderte, dass es kaum "weiße Löcher" in der Stadt gebe und die Netzbetreiber nicht viel planen werden. Diese sehen oft nur Bedarf für einen Ausbau, wenn gar kein Netz vorhanden sei. Die erreichbare Kapazität und Auslastung spiele oft keine Rolle.

Eine Prüfung der Verkehrsbehörden über die Anbringung eines Verkehrsspiegels in der Alten Amberger Staße gegenüber des Nahkaufs ergab keinen Bedarf. Der Bauausschuss ist unzufrieden mit dem Ausbau der Bundesstraße 299. Diese sei trotz Sanierung weiter eine Buckelpiste. Auch die Baufirma räumt dies ein, habe dies jedoch nicht zu verantworten. Morgenstern bemängelt vor allem die Lärmbelastung bei der "Schreml"-Brücke. Messungen des Straßenbauamts hätten jedoch keine unzulässigen Überschreitungen übergeben. Die Stadt will weitere Maßnahmen überprüfen.

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