14.07.2021 - 12:03 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Katholischer Frauenbund Grafenwöhr spendet 1000 Euro für kenianische Heimat von Pfarrvikar Dr. Gilbert Mburu Kabiru

Die Eindrücke sind atemberaubend: etwa vom Victoriasee mit seinen imposanten Flusspferden. Doch in Kenia, dem Heimatland von Pfarrvikar Dr. Gilbert Mburu Kabiru, gibt es zugleich auch soziale Ungerechtigkeiten.

Frauenbund-Vorsitzende Doris Schreglmann überreicht eine Spende in Höhe von 1000 Euro an Pfarrvikar Dr. Gilbert Mburu Kabiru.
von Renate GradlProfil

Im Jugendheim stellte der Pfarrvikar den Mitgliedern des Katholischen Frauenbundes seine Heimat Kenia vor. Dort gibt es 47,5 Millionen Einwohner und 47 Counties (Landkreise).

Der Referent schwärmte von der vielfältigen Tierwelt mit Leoparden, Geparden, Löwen, Nashörnern, Flusspferden und vielen mehr. "Die Giraffen können schon mal zuschauen, wenn die Menschen frühstücken", merkte er an.

Es gebe viele wunderbare Orte: wie den 5199 Meter hohen Berg "Kenia", die Flamingos im Grabenbruch oder den Victoriasee und den Turkanasee. Die Touristen könnten an der Küste Kitesurfen oder in Mombasa tauchen. Wirtschaftlich gesehen, sorge der Export von Tee, Kaffee, Avocados und Blumen für Einnahmen.

Aber das Land sei zugleich geprägt von Armut und sozialer Ungerechtigkeit. "Die Kriminalität ist sehr hoch. Wegen der Armut ist die Kirche ein Ort der Hoffnung für die Menschen, die Gottvertrauen haben", erklärte der Pfarrvikar. Es gebe Kirchen speziell für die Reichen und andere für die Armen. Genauso sei es bei den Schulen. Der Anteil der Christen betrage 70 Prozent, ein Drittel davon sei Katholiken.

Die Lage in Kenia sei durch die Corona-Pandemie sehr schwierig. "Es gibt hier keine Unterstützung wie in Deutschland", machte der Pfarrvikar deutlich. Quarantäne könne nicht eingehalten werden, da fünf bis sechs Menschen in einem Haus wohnen.

Unter den Fragen, die an den Referenten gestellt wurden, war auch diese: "Bleiben Sie noch weiter hier in Grafenwöhr?", wollte eine Zuhörerin wissen. Seine Antwort: "Es sieht gut aus." Abschließend bedankte sich die Frauenbund-Vorsitzende bei ihm und überreichte einen Scheck in Höhe von 1000 Euro für Kenia.

 

 

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