06.07.2021 - 13:42 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Erstkommunion in der Pfarrei Grafenwöhr: Mit Jesu Zusage zuversichtlich durchs Leben gehen

„Vertrau mir – Ich bin da.“ Dieses Versprechen Jesu an die Menschen, haben 33 Mädchen und Buben zu ihrem Erstkommunionmotto gewählt. Coronabedingt in zwei Gruppen geteilt, treten sie erstmals an den Tisch des Herrn.

33 Kinder feiern coronabedingt in zwei Gruppen Erstkommunion. Beim gemeinsamen Gruppenbild werden sie eingerahmt von Gemeindepraktikantin Andrea Zeller und Pfarrvikar Gilbert, (hinten, von links) sowie Stadtpfarrer Bernhard Müller und Gemeindereferentin Christine Gößl (hinten, von rechts).
von Autor AZProfil

Stadtpfarrer Bernhard Müller hieß die Erstkommunionkinder mit ihren Angehörigen sowie alle Gläubigen in der Friedenskirche willkommen. Richtig festlich wirkten die Mädchen und Buben in ihren weißen Gewändern auf den mit weißen Hussen bezogenen und rund um den Altar platzierten Stühlen. Diese effektvolle Idee von Pfarrhaushälterin Elisabeth Schmid hatte bereits bei der Erstkommunionfeier im Vorjahr viel Gefallen gefunden.

Die Eucharistiefeier war, gemäß der Losung, geradezu durchdrungen von Zuversicht, Hoffnung und Geborgenheit. Die biblische Szene aus dem Matthäus-Evangelium – Jesus schreitet auf dem Meer und rettet den verzagten Petrus – sprachen im Dialog Stadtpfarrer Bernhard Müller und Gemeindereferentin Christine Gößl.

Anhand verschiedener Alltagssituationen verwies Gößl dann auf ein besonderes Lebenselixier: „Ohne Vertrauen können wir nicht leben. Wir alle brauchen jemanden, der uns ermutigt und etwas zutraut. Und wir brauchen jemanden, der uns helfend seine Hand hinhält, ein gutes Wort sagt, uns zur Seite steht.“ In Jesus besitze man einen guten Freund. Es sei ein großes Geschenk, an ihn zu glauben und vertrauen zu können. In jeder Kommunion sei Jesus im Brot ganz nahe. Das gebe immer wieder Kraft, betonte die Gemeindereferentin.

Die Fürbitten, gesprochen von Kindern und Eltern, basierten ebenfalls auf Glauben, Vertrauen und Zuversicht. Der Jugendchor "Sin Falta" und Christian Baumann an der Orgel gestalteten die Feier würdig mit. Vor dem Auszug sprach Müller – es war seine letzte Erstkommunion als Stadtpfarrer in Grafenwöhr – ein allumfassendes Segensgebet, das so begann: „Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen ..."

 

 

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