21.09.2018 - 15:41 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Einblicke in das Schulleben der Berufsschule des St. Michaels-Werk

Nach München und Nürnberg ist die Private Berufsschule des St. Michaels-Werk mit dem Förderschwerpunkt Lernen die drittgrößte Förderberufsschule ihrer Art Bayerns; Ausbildungen in 10 Fachbereichen, eine Schule mit „weniger Hemmnissen“.

Ortsvorsitzender Gerald Morgenstern (von links), Vorstand Sigrid Groß, Bürgermeister Edgar Knobloch, Listenkandidat Bezirkstag Matthias Grundler, Listenkandidatin Landtag Tanja Renner, Schulleiter Peter Fleischmann, Landtagsabgeordneter Tobias Reiß, Landtagsabgeordneter Steffen Vogel, Leiter Internat und Jugendhilfe Johannes Stahl, Geschäftsführender Vorstand Tassilo Heimberg.
von Miriam SperberProfil

Der geschäftsführende Vorstand Tassilo Heimberg, wie auch Schulleiter Peter Fleischmann und Leiter Internat/Jugendhilfe Johannes Stahl, standen einer Delegation um MdL Tobias Reiß, Bürgermeister Edgar Knobloch und dem Sozialpolitiker MdL Steffen Vogel mit umfangreichen Ausführungen rund um das St. Michaels-Werk Grafenwöhr zur Verfügung. „Vielen Schülern bleibe ein Pendeln erspart“ betonte Dipl. Sozialpädagoge Stahl in Bezug auf die 72 vorhandenen Bettenplätze des Internats des St. Michaels-Werk. Er konnte eine sehr hohe Auslastung des Internats im laufenden Schuljahr festhalten. Seit 2014 ist die stationäre Jugendhilfe ein weiterer Bestandteil des St. Michaels-Werk. Derzeit seien 15 unbegleitete minderjährige Asylsuchende untergebracht so der Leiter des Internats/der Jugendhilfe. Die „ambulante Jugendhilfe“ vervollständigt den noch relativ neuen Betriebsteil. Das St. Michaels-Werk ist bemüht, ständig die Angebote weiter auszubauen. Hierzu stehen spezielle Fachkräfte zur Verfügung.

Einen Einblick in die Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung mit dem „Förderschwerpunkt Lernen“ gab Schulleiter Peter Fleischmann. Er freute sich, dass die Schule immer mehr Anklang finde. Derzeit werden über 860 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. 130 Jugendliche nützen derzeit das Berufsvorbereitungsjahr, um eine gute Berufsvorbereitung zu erhalten. Diese Vorbereitung biete große Vorteile für den späteren Besuch einer Fachklasse an der Berufsschule, erläuterte Fleischmann. Zudem hat sich in den Ausbildungsberufen viel getan. Einen Einblick in die Ausstattung und Möglichkeiten der Berufsschule erhielten die Besucher, darunter auch Landtagskandidatin Tanja Renner und Bezirkstags Kandidat Matthias Grundler, in den Werkstätten der verschiedenen Fachbereiche. Die Medienbildung und die Medienpädagogik nehmen einen großen Raum ein. Derzeit werden seitens des Trägers hohe Investitionen getätigt, um alle Klassenräume mit einer neuen IT-Infrastruktur und neuester digitaler Medientechnik auszustatten.

Beeindruckt zeigte sich die Delegation, wie die Entwicklung in allen Bereichen voranschreite. Herr MdL Reiß dankte sowohl der Schul- wie auch der Internatsleitung für die Einblicke und Erläuterungen und sicherte auch weiterhin seine Unterstützung zu.

Für Sie empfohlen

 

 

 

Videos aus der Region

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.