15.01.2020 - 11:26 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Durchbruch bei Tarifkonflikt für Zivilbeschäftigte am Truppenübungsplatz

Gute Nachrichten für die Zivilbeschäftigten an den Truppenübungsplätzen. Am Wochenende gab es ein "annehmbares Angebot". Nun werden die Gewerkschaftsmitglieder abstimmen. Verdi-Vertrauensmann Wolfgang Dagner ist optimistisch.

Verdi-Vertrauensmann Wolfgang Dagner.
von Matthias Schecklmann Kontakt Profil

Bei den Tarifverhandlungen zwischen Zivilbeschäftigten auf den Truppenübungsplätzen und den Vertretern der Gaststreitkräfte gab es am Wochenende einen Durchbruch zu vermelden. Nachdem die Verhandlungen im November ohne Ergebnis blieben und vorerst ausgesetzt wurden, kehrten beide Seiten nun an den Verhandlungstisch zurück. Rund 3000 sind an den Standorten Grafenwöhr, Hohenburg und Vilseck beschäftigt.

"Im kleinen Kreis haben sich beide Seiten am Wochenende wieder angenähert. Von seiten der Arbeitgeber kam dann ein Angebot, das annehmbar war", erklärt Verdi-Vertrauensmann Wolfgang Dagner am Mittwoch gegenüber Oberpfalz-Medien. Der Kompromiss sieht eine Einmalzahlung von 200 beziehungsweise 250 Euro sowie eine Erhöhung der Entgelte für die Zivilbeschäftigten um drei Prozent zum 1. Januar 2020 vor. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis 31. Oktober 2020. Zudem sollen die Ausbildungsentgelte rückwirkend zum 1. Oktober 2019 um 50 Euro erhöht werden.

Entschieden ist allerdings noch nichts. "Wir werden nun bis Mitte nächster Woche unsere Mitglieder befragen und über das Angebot abstimmen lassen", sagt Dagner. Er erwartet, dass in etwa zwei Wochen ein Ergebnis vorliegt. "Ich denke, dass es ganz gut aussieht, dass der Vertrag zustande kommt", wagt Dagner eine Prognose.

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