14.12.2020 - 12:13 Uhr
Gmünd bei GrafenwöhrOberpfalz

Licht sein für andere: Familiengottesdienst mit Tiefgang und Ministrantenaufnahme

„Licht steht für Hoffnung, Frieden und Freude“, betont Stadtpfarrer Bernhard Müller im Familiengottesdienst in Gmünd. Sonntag, 13. Dezember, der Lucia-Festtag, war dafür gut gewählt, denn die Heilige gilt in der Kirche als Lichtträgerin.

Die neuen Lichtträger unter Gmünds Ministranten sind (vorne, von links) Linda Walberer, Dominik Kopp und Annika Neubauer.Gemeindereferentin Christine Gössl (hinten, von links), der langjährige Ministrantenführer Martin Schmid, Stadtpfarrer Bernhard Müller sowie (hinten, von rechts) der aktuelle Ministrantenbeauftragte Pascal Hofmann heißen sie willkommen und danken dem ausgeschiedenen Altardiener Daniel Wegmann.
von Autor AZProfil

„Wir alle sollen Lichtträger sein“, empfahl Müller. Dies treffe im Wortsinn auch auf die Ministranten zu. Mit Annika Neubauer, Linda Walberer und Dominik Kopp wurden bei diesem „Lichtgottesdienst“ drei "Neue" in die Schar der Gmünder Ministranten aufgenommen.

„Kerzen und Lichter im Advent“ bildeten das Hauptthema bei den einzelnen Elementen der Liturgie. Im Kyrie etwa gingen die Gläubigen in sich; es wurde kritisch hinterfragt, wo und wie man dem Lichtsein den Weg versperrt habe.

Das Licht der Hoffnung, des Friedens und der Freude, gerade im Advent, interpretierten einfühlsam die drei neuen Altardiener, ehe sie bei einer Zeremonie durch ihre Bereitschaftserklärung und die Entgegennahme der Plaketten offiziell zu Ministranten wurden.

Nach dem Glaubensbekenntnis verwies Linda Walberer in den Fürbitten auf die diversen Unzulänglichkeiten der Menschen im grauen Alltag und bat darum, "dass wir Licht werden mögen für all jene, die es besonders nötig haben". Stadtpfarrer Bernhard Müller resümierte: „Wenn wir uns um andere Menschen kümmern, ihnen zuhören und uns für sie einsetzen, dann können wir Licht für sie sein. Lass uns erkennen, wo wir gebraucht werden!“

Demonstrativ hob Dominik Kopp eine Laterne hoch und meditierte abschließend über das Licht mit dem Fazit: „Herr Jesus, komm mit deinem Licht zu mir; sei du mein Licht.“

Gemeindereferentin Christine Gössl gratulierte den „drei neuen Lichtträgern“ und verabschiedete Daniel Wegmann nach 17-jähriger Ministrantenzeit: „Vergelt's Gott dafür!“ Schön und wertvoll sei, dass er sich weiterhin als Gruppenleiter einbringen werde. An die „lange, gemeinsame, schöne Zeit“ erinnerte Martin Schmid. Der aktuelle Ministrantenbeauftragte Pascal Hofmann überreichte Wegmann einen Gutschein.

Der Stadtpfarrer dankte am Ende des Gottesdienstes dem Vorbereitungsteam, bestehend aus Christine Gössl, Waltraud Kopp und Renate Hofmann. Alle Kinder durften schließlich ein Kerzenlicht mit nach Hause nehmen.

 

 

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