29.08.2021 - 09:56 Uhr
GebenbachOberpfalz

Gebenbach dank Rita Butz eine Hackbrett-Hochburg

Rita Butz hält die Volksmusiktradition in ihrer Heimat aufrecht. Sie unterrichtet seit vielen Jahren Interessierte am Hackbrett. Einige von ihr ausgebildete Spielerinnen trafen sich nun und spielten gemeinsam.

Viele Hackbrettspielerinnen waren der Einladung von Rita Butz (hinten stehend) zum Hackbrettvormittag in Krickelsdorf gefolgt. Die meisten davon haben bei ihr auch das Spielen des Instrumentes erlernt.
von Autor SWOProfil

Zu einem Hackbrett-Vormittag hatte Rita Butz etliche von ihr ausgebildete Hackbrettspielerinnen in das Gasthaus zur Linde in Krickelsdorf eingeladen. Sie alle kamen und zeigten ihr Können. Vielen ist dieses typische Volksmusikinstrument aus der Weihnachtszeit zusammen mit Zither, Harfe und Gitarre bestens bekannt. Dass es aber auch anders geht, zeigten die Spielerinnen mit flotten Stücken wie dem Schaufelstiel-Boarischen, der Jury-Polka, dem Emma-Walzer, dem Schneelahner-Walzer oder der Stoatal-Polka. Dabei demonstrierten sie ihre Freude und ihr Können im Zusammenspiel, obwohl sie vorher nicht zusammen geprobt hatten.

Das Publikum war Corona-bedingt ein handverlesener Personenkreis, zu dem auch Kreisheimatpflegerin Martha Pruy und Bürgermeister Peter Dotzler gehörten. Letzterer dankte Butz für ihr Engagement zum Wohle der Kinder und Jugendlichen und zum Erhalt der Volksmusiktradition in der Gemeinde Gebenbach und überreichte eine Spende. Rita Butz gab das Lob zurück: Sie erzähle bei Volksmusiktreffen immer ganz stolz, dass sie im Rathaus proben dürften, was von anderen Gruppen oftmals neidisch zur Kenntnis genommen werde. Martha Pruy hob ebenfalls das große Engagement von Rita Butz hervor, die sich seit Jahrzehnten für die Volksmusik in ihrer Heimat einsetze und bei Treffen und Kursen vielerorts auch als Referentin gefragt sei. Das Hackbrett sei ein Instrument, dass mit seiner chromatischen Anordnung der Saiten nicht so schwer zu erlernen sei und das man auch schnell wieder intus habe, wenn man einmal einige Zeit ausgesetzt habe. Rita Butz fügte an, dass es allerdings meist notwendig sei, gerade die schnelleren Stücke auswendig zu spielen. Sie betonte auch, dass sie gerne bereit sei, interessierte Personen beim Erlernen von Saiteninstrumenten zu unterstützen und zu unterrichten. Die Kreisheimatpflegerin überreichte als Ansporn gleich wieder einen Satz Noten für die Hackbrettspielerinnen.

Was die Spielerinnen alles am Hackbrett draufhaben, zeigten dann Nicole Bäumler, Theresa Schöpf, Angelika Schreglmann, Teresa Stauber, Maria und Martina Dotzler sowie Daniela Högner mit dem Stück Schnapsei’bringer und dem Storchenflug. Das Flugtempo und somit den Takt und die Einleitung durfte dabei die jüngste der Spielerinnen, die erst zehnjährige Charlotte Greck aus Frechetsfeld, übernehmen. Die Stücke wurden von Rita Dotzler, Theresa Schreglmann sowie Anne und Therese Greck auf der Gitarre begleitet, was zusammen mit der Zither von Rita Butz zu einem harmonischen Klangerlebnis für die Zuhörer wurde, die dies auch mit großem Applaus für die Akteure würdigten.

Treue Musiker von Gebenbacher Blasmusik gewürdigt

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