02.07.2021 - 15:28 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Waldbadeweiher Fuchsmühl: Saisonstart wohl Mitte Juli

Noch immer ist das Baden im Waldbadeweiher bei Güttern nicht möglich. Ein Thema in der Sitzung des Marktgemeinderats Fuchsmühl. Neu kalkuliert wurden bei dem Treffen die Friedhofsgebühren.

Vorerst bleibt die Zufahrt zur Gaststätte beim Waldbadeweiher versperrt. Grund dafür seien - so Bürgermeister Wolfgang Braun - wilde Partys, die dort sonst vor allem in den Abend- und Nachtstunden gefeiert würden.
von Werner RoblProfil

Ein Bauzaun verhindert die Zufahrt zum Westufer des Waldbadeweihers. Grund für die vorübergehende Absperrung waren nach Informationen von Bürgermeister Wolfgang Braun wilde Partys, die dort gefeiert wurden. Die Schließung soll aber in wenigen Tagen aufgehoben werden. In der Marktratssitzung versicherte Bürgermeister Braun: „Wir planen mit einem Saisonstart in der Juli-Mitte und hoffen, dass alles gut läuft.“ Noch immer wartet die Gemeinde Fuchsmühl auf einen neuen Pächter für die Gaststätte. Laut Bürgermeister werde man die sanitären Anlagen - unabhängig von der Pächtersuche - tagsüber öffnen. Vorerst geschlossen bleibe der im Norden des Freizeitgeländes gelegene Campingplatz.

„Leider gibt es auch Gefahrenstellen“, verwies Wolfgang Braun auf die Rutschbahn am Badeweiherufer. „So traurig es ist: Wir werden das Spielgerät wegen der fehlenden Badeaufsicht zeitnah abbauen müssen.“ Zu diesem Punkt schaltete sich Marktrat Markus Troesch ein. Der Fraktionssprecher der CSU klagte: „Die juristischen Anforderungen werden immer schlimmer. Es ist traurig.“ Zudem bemerkte Troesch: „Wenn das so weitergeht, können wir unsere Badeweiher und -seen dichtmachen.“ Der Meinung war auch Ernst Tippmann von der SPD: „Die Juristerei treibt uns noch in den Wahnsinn.“ Schuld seien die Bürger, die wegen Kleinigkeiten vor Gericht ziehen würden.

„Der Friedhof ist eine Einrichtung, die kostendeckend arbeiten muss“, kam Bürgermeister Braun auf die Gebühren für die gemeindliche Ruhestätte mit derzeit 411 Gräbern zu sprechen. „Die Anpassung würde – wenn wir uns darauf einigen können - ab 1. Juli in Kraft treten“, kommentierte Bürgermeister Braun die jedoch nur für neue Grabstätten geltende Gebührenkalkulation. Nach einstimmigem Beschluss der Markträte werden die Grabgebühren wie folgt angehoben: Kindergrab 18 Euro (bisher 8 Euro), Urnengrab 45 Euro (bisher 19 Euro), einstelliges Grab 60 Euro (bisher 25 Euro), zweistelliges Grab 120 Euro (bisher 50 Euro), Gruften 215 Euro (bisher 93 Euro).

„Wir haben investiert“, sagte CSU-Marktrat Markus Troesch zur kostendeckenden Neukalkulation durch Kämmerer Andreas Günthner. Die Erhöhung sei gerechtfertigt, merkte auch FW-Marktrat Christopher April an.

Hier ein weiterer Bericht zur Sitzung des Marktgemeinderats Fuchsmühl

Fuchsmühl
Der Friedhof unweit der Fuchsmühler Wallfahrtskirche. Die neue Gebührenkalkulation wurde in der Juni-Sitzung des Marktrats vorgestellt.
Als eine Gefahrenstelle bezeichnete Bürgermeister Wolfgang Braun die Rutschbahn am Ost-Ufer des Waldbadeweihers bei Güttern.

 

 

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