10.01.2019 - 11:05 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Vorhang auf für die "Theaterfüxe"

Der Theaternachwuchs der Laienspielgruppe ist seit 29 Jahren aktiv. Seitdem ist das Kinderensemble, das unter der Obhut von Marina Beer steht, regelmäßig auf der Bühne zu sehen. In wenigen Tagen hebt sich der Vorhang erneut.

„Annelieschen und Johannes“ feiert am 20. Januar Premiere. Einstudiert wurde das Kinderstück, das im Jugenheim zu sehen sein wird, von Marina Beer (links). Die jungen Akteure freuen sich schon auf den Auftritt.
von Werner RoblProfil

Bereits vor einigen Jahren entschlossen sich die Theaterverantwortlichen in Fuchsmühl, vom bisherigen Weihnachtsangebot abzurücken. Die Bühnentermine wurden aus den Adventstagen gestrichen und rückten in die Januar- beziehungsweise Februartage. In der „staaden Zeit“ sei das Angebot einfach zu groß, wurde die Entscheidung - mit Blick auf die Weihnachtsmärkte und Adventsfeiern – in einer Vorstandsentscheidung seinerzeit beleuchtet. Damit konnte auch das Repertoire, das zumeist aus Weihnachtsstücken bestand, deutlich erweitert und mit vielen anderen Erzählungen ergänzt werden.

Das aktuelle Stück, das in wenigen Tagen Premiere feiert, ist eigentlich ein „Waldmärchen“. Es stammt aus der Feder von Ulrich G. Engelmann, der in Bühnenkreisen als Autor zahlreicher Kinderbühnen-Erzählungen bekannt ist. Der 1952 geborene Hobbyschriftsteller lebt in seiner Wahlheimat Recklinghausen. Bereits mit 16 Jahren verfasste er sein erstes Theaterstück. „Es wurde in meiner Realschule in Wanne-Eickel von meinen Mitschülern welturaufgeführt. Es handelte von Schülern und Lehrern und war furchtbar originell“, erzählt er auf der privaten Internetseite.

Die Geschichte, die die „Theaterfüxe“ in wenigen Tagen auf der Jugendheimbühne zeigen, spielt in der idyllischen Ortschaft Waldbrunnentannenzapfenhausen. Dort leben zwei Nachbarskinder: Annelieschen und Johannes. Die beiden haben sich sehr gerne. Der Wald ist ihr Zuhause. Längst aber sind die schönen Tage gezählt. Der Forst mit seinem wertvollen Baumbestand soll der Profitgier eines Fabrikanten geopfert werden. Er lässt Neid und Hass unter den Bewohnern schüren und schreckt auch nicht vor Intrigen zurück. Aber man weiß sich zu wehren. Die Nachbarskinder pflegen nämlich außergewöhnliche Freundschaften.

Bereits nach den Sommerferien starteten die Proben zu „Annelieschen und Johannes“. Erneut hat Marina Beer 18 größtenteils erfahrene Nachwuchsdarsteller um sich scharen können. Nachdem die Rollenbücher verteilt waren, machten sich die „Füxe“ an die Proben. Fleißig wurden die Texte auswendig gelernt. Unterstützt wird die Regisseurin von einem mehrköpfigen Helferteam aus den Reihen der „Großen“. Als Souffleusen stehen ihr Stefanie Müller und Christina Dostler, sowohl bei der Regiearbeit als auch bei den Aufführungen, assistierend zur Seite. Um die Kostüme sorgen sich – neben der Spielleiterin – auch Mirijam Drews und Pamela Lang. Als Bühnen- und Saaltechniker hat sich Alexander Schön bewährt, der dafür sorgen wird, dass das Bühnengeschehen gut zu sehen und zu verstehen ist.

Bereits während der Probenzeit gestalteten Bühnenhandwerker eine zauberhafte „Waldbühne“. Nach und nach wurden die Kostüme ergänzt und die bereits vorhandenen ausgebessert. In wenigen Tagen heißt es endlich: Vorhang auf. Die Premiere findet am 20. Januar um 15 Uhr im Jugendheim statt. Wiederholt wird „Annelieschen und Johannes“ am 27. Januar um die gleiche Zeit. Eintrittskarten zum Preis von vier Euro gibt es nur an der Nachmittagskasse. Ein Vorverkauf findet nicht statt, informiert die Fuchsmühler Laienspielgruppe. Für das leibliche Wohl der kleinen und großen Zuschauer wird an beiden Aufführungstagen freilich wieder gesorgt sein.

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