06.02.2020 - 14:33 Uhr
FuchsmühlOberpfalz

Den Tod nicht verdrängen

Pater Klaus Kniffki spricht in Fuchsmühl und versichert: "Dank Jesu Christi Rettungstat am Kreuz ist für uns der Himmel geöffnet."

Pater Klaus Kniffki bei seinem Vortrag in Fuchsmühl.
von Externer BeitragProfil

Wir sind nur Gast auf Erden und was dann? Antworten aus der Bibel auf diese Frage gab Pater Klaus Kniffki aus Tirschenreuth bei seinem Vortrag in Fuchsmühl. Dazu hatten der Pfarrgemeinderat Fuchsmühl und die Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Tirschenreuth eingeladen.

Viele Menschen verdrängen oder leugnen den Tod, die sogenannten "letzten Dinge", im Alltag. Schon die Bibel weise darauf hin, dass das Leben begrenzt sei, so der Referent. In den Psalmen könne man lesen, dass der Mensch und sein Leben "nur ein Hauch" sei. Diese Begrenztheit des Lebens solle man vor Augen haben.

"Es gibt einen Richtergott", nannte der Pater als weiteren Aspekt. Die Bibel gebe Hinweise darauf, dass nicht alle Menschen in den Himmel kämen. So sei im Kapitel 20 des Buches Offenbarung vom Feuersee, dem zweiten Tod, die Rede. Der Feuersee als Bild für die Hölle sei der Ort für diejenigen, die ganz bewusst in Hass gegen den guten und barmherzigen Gott leben. "Das Fegefeuer ist hingegen für die Menschen, bei denen es etwas zu reinigen gibt, und die nach dieser Reinigung unter Schmerz und Leiden gerettet werden", erläuterte Pater Klaus Kniffki.

Der Himmel werde in der Bibel mit der "Hochzeit des Lammes" oder dem Bild von den "bereiteten Wohnungen" beschrieben. Die Bibel nenne als weiteren Begriff für den Himmel noch das Paradies.

Der Referent zitierte Worte des bekannten verstorbenen Predigers Billy Graham: "Eines Tages wirst du lesen oder hören, dass Billy Graham tot ist. Glaube kein Wort davon. Ich werde lebendiger sein als jetzt! Einzig meine Adresse hat sich geändert, weil ich in die Gegenwart Gottes gegangen bin." Pater Klaus Kniffki unterstrich: "Dank Jesu Christi Rettungstat am Kreuz ist für uns der Himmel geöffnet. Setzen Sie sich mit der Wirklichkeit des Todes auseinander. Und auch damit, dass es das ewige Leben gibt."

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