02.09.2019 - 13:52 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Spaß im Hochwald

Begeistert wurde das Ferienprogramm von Rotem Kreuz und Jugendrotkreuz aufgenommen.

Die Köpfe werden zusammengesteckt, um aus Buchstaben den Namen des Felsens zu erraten. Rechts Organisator Tobias Megies vom Jugendrotkreuz.
von Autor ROHProfil

Das Rote Kreuz Friedenfels kümmerte sich mit dem Jugendrotkreuz wie in den Jahren zuvor um die in den Ferien daheim gebliebenen Kinder. Eine Wanderung - verbundenen mit einem Such- und Unterhaltungsspiel - im Hochwald begeisterte sie.

BRK-Bereitschaftsleiterin Andrea Winkler hieß die Kinder und ihre Eltern und Großeltern vor dem Sportheim willkommen und stellte die lehrreichen Aufgaben vor. Dem Jugendrotkreuz, insbesondere Tobias Megies, Fabian und Melanie Schultes, die sich im Einvernehmen mit der Bereitschaftsleiterin beim Ausarbeiten und Formulieren der Aufgaben besonders eingebracht hatten und die ausgedruckten Hinweise versteckten, sowie den helfenden Bereitschaftsmitgliedern dankte sie vorab.

„Wir dachten schon, wir warten hier vergebens“, meinte die Bereitschaftsleiterin eingangs. Denn an diesem heißen Sommertag lockte auch das Freibad. Dennoch versammelte sich eine Gruppe Kinder auf dem Vorplatz des Sportheims. Kinder und Begleiter bewegten sich nach Süden in Richtung Kohlbühl. Die Texte mit den versteckten Botschaften durften die Kinder selbst vorlesen. Sie enthielten Hinweise zum weiteren Weg und Fragen. Zum Beispiel fragte das Jugendrotkreuz nach dem Namen des Baches, der am Wegrand plätscherte. Es war der Hainbach; das war für die Jüngsten durchaus schwierig.

Die Namen von Bäumen und Büschen sowie versteckte Holzkästen (für Bienen) gaben weitere Rätsel auf. Eine große Sandwegkreuzung wurde kurzerhand zum „Abenteuerspielplatz“ umfunktioniert. Mit Naturmaterialien und Fantasie durften Kunstwerke gebastelt werden. Andrea Winkler sorgte wegen der Hitze mit „Tankstellen“ in einem Bollerwagen für Abkühlung.

Man tauchte in den Wald ein und schon bald veränderte ein Pfeil am Baum die Gehrichtung. Gefragt war nach einer Felsformation. Dort angekommen lagen Buchstaben bereit, die bei richtiger Anordnung den wenig bekannten Namen ergab: Juchhöh-Stein. "Hier machen wir Picknick", kündigte die Bereitschaftsleiterin an und erntete nach so viel Bewegung Beifall. Alle suchten sich einen Platz. Rita Steinkohl, Diaa Kazzaz und Zita Schuster schnitten die Semmeln auf und veredelten sie mit Würstchen. Kekse bildeten die Nachspeise.

Zurück am Sportheim bestätigten alle, dass es ihnen gefallen habe. Andrea Winkler ermunterte zum Abschluss, dem Roten Kreuz beizutreten. Jeden ersten Samstag im Monat, 14 Uhr, treffe man sich in der Steinwaldhalle. Das BRK brauche dringend Nachwuchs, betonte sie.

Glückliche Kinder auf einem Baumstamm, der sich während des Picknicks als Schaukel anbot.
Erwartungsfroh versammelten sich bei herrlichem Wetter die Kinder beim Sportheim zur Begrüßung durch Bereitschaftsleiterin Andrea Winkler (rechts), um dann die ersten Aufgaben zu übernehmen.
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