09.08.2020 - 15:10 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Mitte September soll der Trainingsbetrieb wieder starten

Corona zwang das Vereinsleben der Sportschützen Frauenreuth zur langen Pause. Verantwortungsvoll will man nun langsam zurück zur Normalität. Ganz einfach wird das aber nicht. Aber das nächste Maibaumfest ist schon gesichert.

Nach fünf Monaten traf sich der Vorstand des Schützenvereins Frauenreuth erstmals wieder zu einer Sitzung. Die beiden Vorstände, Wolfgang Schlicht und Adrian Käß, (hinten von rechts) suchten dabei mit den weiteren Verantwortlichen des Vereins nach Lösungen für einen künftigen Sport- und Vereinsbetrieb, ohne die Gesundheit der Mitglieder zu gefährden.
von Bernhard SchultesProfil

Der Schützenverein Frauenreuth traf sich nach fünf Monaten auf der Bogenanlage vor dem Schützenheim erstmals wieder zu einer Vorstandssitzung. Dabei suchten die beiden Vorsitzenden, Wolfgang Schlicht und Adrian Käß, zusammen mit den weiteren Vorstandsmitgliedern nach einem Weg für die Rückkehr zu einem sicheren Sport- und Vereinsbetrieb.„Dieser soll schrittweise erfolgen und ist nicht vor dem 18. September geplant“, so der einhellige Tenor.

Angedacht ist zu diesem Zeitpunkt die Wiederaufnahme des Sport- und Trainingsbetriebes mit dem Luftgewehr und der Luftpistole. Auch die ersten Pfeile auf der Bogenanlage könnten dann wieder ihren Weg zum Gold finden. Ein Konzept, das einen sicheren Trainingsbetrieb gewährleistet und die Gesundheit der Mitglieder nicht gefährdet, soll bis dahin erstellt werden.

Um auch für einen möglichen Start in die Rundenwettkampfsaison gewappnet zu sein, werden in den nächsten Wochen die einzelnen Mannschaften gebildet. Eine Befragung der teilnehmenden Schützen und Schützinnen wird hierzu jedoch nötig. Sukzessive angepasst und geprüft soll in den nächsten Monaten auch die Rückkehr zu den von den Mitgliedern beliebten Gesellschaftsschießen, wie Nikolaus-, Oster- und Kirchweihschießen werden. Die großen Teilnehmerzahlen an diesen Wettbewerben in den vergangenen Jahren sah das Vorstandsteam hier als Problem.

Freundschafts-Wettkampf abgesagt

Einstimmig abgesagt wurde bereits der anstehende Freundschafts-Wettkampf gegen „Edelweiß“ Siegritz. Wolfgang Schlicht: „Eine Fortsetzung des sportlich wie gesellschaftlichen alljährlich kleinen Vereins-Highlights ist aber ab 2021 wieder geplant“. Neben den sportlichen Angelegenheiten hatten die beiden Vorstände die Festaktivitäten und kulturelle Ereignisse des Vereins auf der Tagesordnung. So will man nach der Absage des Weinfestes 2020 die alljährlich beliebte Veranstaltung im lauschigen Biergarten des Vereinslokals 2021 ebenfalls fortsetzen. Kleine Weinpavillons und Zelte werden dazu neu angeschafft.

Stromanschluss für den Christbaum

Geplant ist auch die Fortsetzung des Christbaumaufstellens im Ortsteil Frauenreuth. Inzwischen war durch die Gemeinde ein eigener Stromanschluss geschaffen worden. Deshalb regte Ehrenvorstand Reinhard Schwarz an, die künftige Vorgehensweise und Zuständigkeit schriftlich mit Bürgermeister Oskar Schuster zu klären. Dabei sollte auch über die anfallenden Stromkosten gesprochen und verhandelt werden.

Beteiligen wollen sich die Sportschützen zudem wieder am Weihnachtsmarkt – sofern dieser in den nächsten Jahren durchgeführt werden kann. Einig waren sich am Ende der Versammlung jedoch alle Anwesenden, dass die Rückkehr zum Vereinsalltag allgemein schwierig werden wird. Trotz der früheren vielen positiven Effekte beim Sport- und Vereinsbetrieb auf der Frauenreuther Vereinsanlage, gilt es bis dahin Hygienevorschriften und Abstandsregeln einzuhalten und umzusetzen. Hinweise und Informationen erhofft man sich deshalb von Verbandsseite und dem Deutschen Schützenbund.

Wolfgang Schlicht ist Anfang März zum Vorsitzenden der Frauenreuther Schützen gewählt worden

Friedenfels
Im Blikckpunkt:

Norbert Härtl stiftet Maibaum für 2021

Geschlagen und hergerichtet wurde bereits ein neuer Maibaum für den Dorfanger in Frauenreuth. Nachdem der alte Maibaum nicht mehr aufgestellt werden konnte, ist der von Norbert Härtl gespendete 25 Meter lange Baum für 2021 vorgesehen. „Bis dahin wird er an einem sicheren Ort aufbewahrt“, meinte der Vorsitzende und dankte Norbert Härtl für die Baumspende sowie dem Helferteam, die bei der Freiluftaktion dabei gewesen sind.

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