29.08.2018 - 15:01 Uhr
FriedenfelsOberpfalz

Heimatkunde per Schnitzeljagd

Die nähere Heimat steckt voller Rätselfragen. Auf die richtige Fährte kommen im Ferienprogramm die Kinder mit Hilfe des Roten Kreuzes.

Erwartungsfroh stellten sich bei herrlichem Wetter die Kinder am Dorfweiher zusammen, um die ersten „Briefe“ mit Botschaften und „Wundertüten" zu suchen. Rechts Organisator Daniel Hirschmann vom Jugendrotkreuz.
von Autor ROHProfil

(roh) Die BRK-Ortsgruppe kümmerte sich wie in den Jahren davor um die daheim gebliebenen Kinder mit einem Such- und Unterhaltungsspiel in Form einer Schnitzeljagd. Dabei galt es, versteckte Briefe aufzustöbern und ihren Hinweisen zu folgen.

Bereitschaftsleiterin Andrea Winkler hieß die Kinder und ihre Eltern oder Großeltern vor der Steinwaldhalle herzlich willkommen und stellte die Aufgaben vor. Sie dankte dem Jugend-Rotkreuz, insbesondere Daniel Hirschmann, der sich beim Ausarbeiten und Formulieren der Aufgaben besonders eingebracht hatte. Die Jugendlichen Justin und Fabian hatten die zu suchenden Hinweisbriefe und Wundertüten versteckt und die Organisation mit Michelle, Saskia und Melanie übernommen.

"Wir dachten schon, wir warten hier vergebens", meinte die Bereitschaftsleiterin eingangs. Denn an diesem heißen Sommertag lockte auch das Freibad. Schließlich versammelte sich doch eine ansehnliche Gruppe Kinder auf dem Vorplatz der Halle. Mit ihren Begleitern bewegten sie sich Richtung Dorfweiher in Schönfuß. Die Schulkinder Stefan Haubner, Julia Weig und Philipp Rohrer lasen die Texte mit den versteckten Botschaften vor. Die Hinweise auf den weiteren Weg entpuppten sich als vielfältig. Mit jedem Fundort verbunden war eine Tüte mit Süßigkeiten.

Auf dem Weg nach Norden durch einen bekannten Hohlweg waren unter anderem ein Bauernhof, ein Baugeschäft, Siedlungen wie Frauenreuth, Trettmanns und Oed, alte Bauwerke wie der Weißenstein, der vom Steinwaldkamm herunter grüßte, zu erraten. Der einzige noch original erhaltene Backofen der Vorfahren (Glosmüllner), das Marterl von Ludwig Bayerl und Emmeram Trottmann sowie Namen von Bäumen und Büschen gaben weitere Rätsel auf. Andrea Winkler sorgte unterwegs mit zwei "Tankstellen" dafür, dass die Kinder nicht überhitzten. Im Foyer der Steinwaldhalle empfingen Rita Steinkohl, Diaa Kazzaz und Monika Schmid die schwitzenden Teilnehmer der Schnitzeljagd mit Obstsalat und Wurstsemmeln. Auch die begleitenden Erwachsenen ließen sich Kaffee und Kuchen schmecken.

Erwartungsfroh stellten sich die Kinder am Dorfweiher zusammen, um die ersten „Briefe“ mit Botschaften und „Wundertüten" zu suchen.
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