09.03.2021 - 10:06 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Rama-dama-Aktion entlang der Staatsstraße bei Freudenberg

Die Müllsammelaktion des Heimat- und Kulturvereins Freudenberg läuft Corona-konform ab: mit jeweils nur zwei Erwachsenen und deren Kindern unter 14 Jahren.
von Autor (gri)Profil

Die Kinder des Heimat- und Kulturvereins Freudenberg stehen vor einem Rätsel: Was denken sich Leute, die während der Autofahrt die Scheibe herunterlassen und Abfall einfach in die Landschaft werfen? Diese Frage beschäftigte die Kinder im Alter zwischen 6 und 13 Jahren. Mit "die" sind die Autofahrer gemeint, die Zigarettenschachteln, Trinkbecher oder Verpackungen von Essen während der Fahrt einfach so aus dem Fenster werfen. Die Erwachsenen, die die Rama-dama-Aktion des Heimat- und Kulturverein Freudenberg begleiteten, konnten nur eine knappe Antwort geben: "Nichts!"

Am Wochenende waren Kinder mit ihren Eltern in den Corona-Regeln entsprechenden Kleinstgruppen links und der rechts der Staatsstraße 2399 zwischen Freudenberg und Lintach unterwegs, um einzusammeln, was über die Wintermonate achtlos in die Gräben geworfen worden war. Sehr viele Coffee-to-go-Trinkbecher waren darunter, etlicher Verpackungsmüll aus bekannten Schnellrestaurants, aber auch Bier- und Schnapsflaschen. Insgesamt wurden bei der etwa drei Kilometer langen Wanderung drei große blaue Müllsäcke gefüllt.

"Es hat Spaß gemacht und die Kinder haben was gelernt", bilanzierte Wolfgang Gerl danach. "Das waren eineinhalb Stunden sinnvolle Nachmittagsbeschäftigung." Die Kinder entdeckten unterwegs auch gleich ein Projekt für den Sommer: Sie wollen den Bach, der bei der Hammermühle vorbeifließt, vom Müll befreien.

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