01.03.2021 - 14:51 Uhr
FreudenbergOberpfalz

Freudenberger Sechstklässler schenken Senioren viel Freude

Den Bewohner des BRK-Seniorenheims St. Barbara in schweren Corona-Zeiten eine Freude bereiten – das gelang den Sechstklässlern der Mittelschule Freudenberg mit kleinen, liebevoll gestalteten Geschenken.

Mit 70 von den Sechstklässlern der Freudenberger Mittelschule liebevoll gestalteten Geschenken überraschen Rektorin Gabriele Krettner (Zweite von links) und Lehramtsanwärterin Annalena Schulz (links) die Leiterin des BRK-Seniorenheims St. Barbara, Astrid Geitner (Zweite von rechts) und den Heimbeiratsvorsitzenden Rudi Wild (rechts) sowie Heimbewohner Helmut Michl (Mitte).
von Werner SchulzProfil

Corona-Zeiten sind für alle schwere Zeiten. In ganz besonderer Weise gilt dies für die Bewohner des BRK-Seniorenwohn- und Pflegheimes St. Barbara, das vor gut einem Jahr ein Hotspot im Corona-Geschehen in der Region war. Heimleiterin Astrid Geitner und der Heimbeiratsvorsitzende Rudi Wild erhielten dieser Tage überraschenden Besuch von der Rektorin der Freudenberger Schule, Gabriele Krettner, und der Klassenleiterin der 6. Klasse, Lehramtsanwärterin Annalena Schulz.

Die beiden waren nicht mit leeren Händen gekommen. Im Gepäck hatten sie 70 kleine, liebevoll gestaltete Geschenke wie bemalte Glückssteine, Tonpapierherzen mit Schoko-Glückskäfern, Bilder nach Rosina Wachtmeister in Acrylfarben sowie Papierfaltarbeiten als Fensterbilder für die Heimbewohner. Rektorin Krettner betonte, dass die Sechstklässler in den vergangenen Corona-Monaten unter Anleitung ihrer Klassenleiterin Annalena Schulz nicht untätig gewesen seien. Sie erhielten nach ihren Worten nicht nur täglich Distanzunterricht in Videokonferenzen, sondern bastelten, um anderen Menschen eine Freude zu bereiten, mit Unterstützung der 5. und 7. Klasse und ihrer Fachlehrerin Maria Delling über 70 kleine Geschenke.

Als Empfänger hatten sie die Bewohner des Hirschauer St.-Barbara-Heimes ausgesucht, zu dem die Freudenberger Schule seit der Einweihung im Jahr 1991 freundschaftliche Beziehungen pflegt. Diese hatte damaligen Rektor Werner Schulz ins Leben gerufen, sie werden von seinen Nachfolgerinnen Marion Ott und Gabriele Krettner weiter gepflegt.

Daran erinnerten auch Heimleiterin Astrid Geitner und der Heimbeiratsvorsitzende Rudi Wild in ihren Dankesworten. Geitner bescheinigte den Schülern, ihre tollen Ideen mit viel Sorgfalt in die Tat umgesetzt zu haben. Die Glückssteine fänden im Hochbeet ihren Platz. Die anderen Geschenken verteilten die Betreuungskräften im Haus und dekorierten die Räume und Zimmer. Damit die Sechstklässler sehen können, welche Freude sie den Senioren gemacht haben, werde man davon Fotos machen und ihnen diese per E-Mail zukommen lassen.

Rudi Wild schloss sich namens des Heimbeirats den Dankesworten an. Er freue sich, dass die Kontakte zwischen der Freudenberger Schule und dem Hirschauer Heim auch nach drei Jahrzehnten noch regelmäßig gepflegt werden. Es sei bedauerlich, dass die Kinder ihre Kunstwerke den Senior nicht persönlich überreichen können.

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