03.12.2020 - 10:28 Uhr
FreihungOberpfalz

Großschönbrunner erhalten Beratung zur Dorferneuerung

Den Auftrag für die Entsorgung von rund 3000 Kubikmetern Klärschlamm aus dem Schönungsteich erteilte der Marktgemeinderat Freihung der Entsorgungstechnik-Firma Kraus als günstigstem Bieter für 189 660 Euro. Die Aktion dauert bis Ende April.

von Siegfried BockProfil

Die Abgasabsauganlage für das Feuerwehrgerätehaus Thansüß liefert die Firma Ecovent zum Nettopreis von 5023 Euro, wurde in der Marktgemeinderatssitzung bekannt gegeben. Marktrat Sebastian Weiß (CSU) galt der besondere Dank von Bürgermeister Uwe König, weil er bei der Beschaffung eines Wörmann-Gala-Dreiseitenkippers mit Aufsatzwänden und 10 000 Kilogramm Nutzlast für den Bauhof zum Preis von 19 184 Euro seine Erfahrung mit eingebracht habe.

Keine Einwendungen gab es zu folgenden Bauanträgen: Änderung der Dachform am bestehenden landwirtschaftlichen Nebengebäude von Sebastian Weiß in Weickenricht; Wohnhausneubau mit Doppelcarport in der Freihunger Sonnenstraße; Wohnhaussanierung und -erweiterung am Dorfplatz in Großschönbrunn. Der Antrag der Firma Quarzsand Strobel auf Anbau für ein Labor wird an das Bergamt weitergeleitet.

Bürgermeister Uwe König meldete, dass der Zuwendungsbescheid für die beratende Begleitung der Anlieger im Bereich der Dorferneuerung Großschönbrunn eingetroffen sei. Man habe die Anlieger bereits informiert, dass sie eine Beratung nutzen können. König kündigte ferner für Großschönbrunn eine Tempo-30-Zone in der Dorfstraße und das Schild "Anlieger frei" in der Raiffeisenstraße an. "Das ist wegen der vielen Familien auch dringend nötig", fügte Klaus Siegert hinzu.

Die Bürgerversammlungen werden 2021 nachgeholt. Uwe König und Erika Urban (CSU) stimmen ein kleines adventliches Programm ab. Der Thansüßer Posaunenchor bietet laut Heinrich Müller für die Adventszeit in den Ortsteilen eine Abendserenade an. Start ist am ersten Adventssonntag um 17 Uhr am Rathausplatz in Freihung. Heindl berichtete über das Offene Bücherregal.

Sebastian Weiß verwies auf das abgefahrene Straßenbankett von Weickenricht nach Seugast und auf den abgesenkten Straßeneinlauf bei der Hausnummer 26. Zudem regte er wegen der häufigen Nutzung von Fußgängern an, die nicht im Winterdienstplan enthaltene Gemeindeverbindungsstraße Weickenricht–Elbart nach Bedarf zu räumen. Christian Wiesneth (FW) machte auf die abgebrochene Verrohrung am Bergwerk in Elbart sowie auf den sich nicht verdichtenden Sand im Multifunktionsfeld aufmerksam. Dazu der zuständige Architekt Heinrich Schwirzer (CSU): "Der Sand setzt sich witterungsbedingt. Nach Trocknung kann man gut darauf spielen."

Positiv aufgenommen wurde Wiesneths Wunsch zur Tagung von Senioren- und Familienausschuss trotz des Lockdowns wegen der Kultur- und Begegnungsstätte (Kube). Eine Sommerstockbahn soll auf Vorschlag des Rathauschefs Teil der Kube werden. Das Anliegen von Oliver Schmidt (FW) war, dass die Firma Hartung bei der Verrohrung der Straßenbeleuchtung in Tanzfleck auf die Erhaltung des Stromanschlusses für den Christbaum achtet. Das Aufbringen von Schotter auf dem Birkloheweg beantragte Heinrich Müller, weil dieser während der Sperrung der Staatsstraße 2166 zwischen Thansüß und Dürnast als Schleichweg genutzt und dabei in Mitleidenschaft gezogen worden sei. Zuhörer Stephan Spörrer mahnte mit den Worten "Keiner hält sich an das Schild" die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkung auf 20 km/h am Kindergarten St. Marien an.

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