14.02.2021 - 12:40 Uhr
FlossOberpfalz

Trauer um Inge Helgert

Der überraschende Tod der 88-jährigen Rentnerin Ingeborg (Inge) Helgert, geborene Jakob, Gärtnerweg, brachte auch in der Bevölkerung Trauer und Bestürzung.

von Fred LehnerProfil

Die aus Flossenbürg stammende Bürgerin hatte es nicht leicht in ihrem Leben. Trotzdem verlor sie zu keiner Zeit den Lebensmut. Man kannte sie als jederzeit helfende, gesprächsbereite und freundliche Bürgerin. Am 28. April 1932 in Flossenbürg als Tochter der Eheleute Karl und Emma Jakob geboren und mit ihren drei Geschwistern aufgewachsen, verbrachte sie dort auch ihre harte Kinder- und Jugendzeit. Im Jahre l955 schloss sie mit dem früheren Schuhmacher und gelernten Maurer Erich Helgert aus Floß den Bund fürs Leben. Aus der Ehegemeinschaft gingen fünf Kinder, zwei Söhne und drei Töchter hervor.

Unter den schwierigsten Verhältnissen errichteten die Eheleute Helgert Ende der 60er Jahre im Gärtnerweg ihr Haus. Ein schwerer Schicksalsschlag war der überraschende Tod des Ehemanns im Alter von 51 Jahren. Allein auf sich gestellt lag Inge Helgert die liebevolle Erziehung ihrer fünf Kinder besonders am Herzen. Sie war der Mittelpunkt. Gerne engagierte sie sich in den Vereinen des Evangelischen Frauenbundes und im Seniorenkreis "Klub 70" der evangelischen Kirchengemeinde.

Im Trauergottesdienst am Samstag in der evangelischen Pfarrkirche St. Johannes Baptista zündete Pfarrer Wilfried Römischer an der Osterkerze ein Licht des Lebens an. Der kleine Kirchenchor und Kantor Andreas Kunz (Orgel) gestalteten die Trauerfeier. In eindrucksvoller Weise schilderte Pfarrer Römischer die bewegenden Lebensstationen der Verstorbenen, die im engsten Familienkreis bei der Urnenbestattung im evangelischen Friedhof ihre letzte Ruhe fand.

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