06.05.2021 - 09:58 Uhr
FlossOberpfalz

Risse im Gebäude: Flosser Wahrzeichen bleibt vorerst am Boden

Das Kreuz auf der Spitze des Turms der katholischen Kirche ist seit vergangenem Jahr abmontiert. Sicherheitsgründe zwangen die Verantwortlichen zu diesem Schritt. Jetzt kommen auch bauliche Mängel am Gebäude ans Licht.

Es wird noch geraume Zeit dauern, bis sich die Flosser über ihr Wahrzeichen, das Kreuz mit Goldkugel und Wetterfahne, auf dem katholischen Kirchturm freuen können.
von Fred LehnerProfil

Mit dem Kirchturmkreuz auf der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer fehlt seit Oktober vergangenen Jahres ein Wahrzeichen. Bis es restauriert wieder die Spitze des Turms krönen kann, dauert es wohl noch ein Weilchen.

Das auf den 54 Meter hohen Kirchturm stehende Kreuz mit Goldkugel und Wetterfahne musste 2020 aus Sicherheitsgründen abmontiert werden. Pfarrer Max Früchtl und Kirchenpfleger Josef Rosner waren damals zuversichtlich, dass das Symbol rasch restauriert und noch heuer wieder auf dem Kirchturmdach befestigt werden kann. Doch weit gefehlt.

Statische Untersuchungen des Kirchturms und des Kirchenschiffes der Pfarrkirche haben in der Zwischenzeit ein überraschendes Ergebnis gebracht. Es wurden Risse in der Verbindung zwischen Kirchenschiff und Turm festgestellt. Deshalb hätte es keinen Sinn, das Kreuz jetzt auf dem Kirchturm zu setzen. Vielmehr müssen die festgestellten baulichen Mängel vorrangig behoben werden, um statisch sicher zu gehen. Pfarrer Früchtl und die Verantwortlichen der Kirchenverwaltung sind sich darüber einig: Sicherheit hat Vorrang. Allerdings geht ohne das Baureferat der Regensburger Diözese einzubinden nichts. Auch das ist mittlerweile passiert. Zum einen geht es um die Genehmigung der notwendigen Sanierungsarbeiten, zum anderen muss die Finanzierung einvernehmlich mit der Diözese gesichert sein. Erst wenn dafür von Regensburger Seite grünes Licht gegeben wird, kann mit der Restaurierung des Kirchturmkreuzes begonnen werden.

„Wir haben eine Menge zu tun. Vor uns stehen vielfältige Herausforderungen. Ein großer Berg von Aufgaben, den es zu bewältigen gilt. Deshalb müssen Prioritäten gesetzt werden", hält Pfarrer Früchtl fest. Damit deutete er auch die vordringliche Erweiterung der Kindertagesstätte St. Johannes Maria Vianney um eine vierte Gruppe an, die mit einer Generalsanierung verbunden werden muss. Und schließlich ist da auch noch die fällige Innensanierung der Nikolauskirche. Hier nähert sich 2023 die 300-Jahr-Feier.

Bald ist ein Überqueren wieder möglich

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