11.03.2020 - 17:27 Uhr
FlossOberpfalz

"Kein Abschluss, sondern Startschuss"

Stimmungsvoll, motiviert und emotional – auf diesen Nenner lässt sich die Abschlussveranstaltung der Flosser CSU zur Kommunalwahl bringen. Bürgermeisterkandidat Armin Betz: „Meine Liebe und Verbundenheit zu Floß sind meine Antriebsfedern.“

Ein eingeschworenes Team, das die Flosser Zukunft vorantreiben will – die CSU-Gemeinderatskandidaten um ihren Bürgermeisterkandidaten Armin Betz.
von Autor LSTProfil

Im vollbesetzten Gasthaus „Weißes Rössl“ rührte dabei am Sonntag Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender Stephan Oetzinger nochmals kräftig die Werbetrommel für seine Parteikollegen: „Der CSU-Ortsverband Floß hat ein starkes Team und einen richtig starken Bürgermeisterkandidaten am Start, die beste Verbindungen in unsere Entscheidungsebenen auf Bayernebene besitzen. Das ist ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal für die künftige Entwicklung des Marktes“, sagte Oetzinger.

Der Kreis schließt sich: Oetzinger war bereits bei der Nominierung von Betz zum Kandidaten einer der Hauptredner und nun auch zum Ende der neunmonatigen Wahlwerbephase. Dabei bewies die CSU im Landkreis einmal mehr, dass sie sich gegenseitig unterstützt und die Region in ihrer Gänze sieht. Denn neben dem Abgeordneten und den Flosser CSU-Kandidaten fanden sich am Sonntag auch Parteifreunde aus anderen Gemeinden ein.

„Für uns ist es heute, sieben Tage vor der Wahl, kein Abschluss, sondern der Startschuss für den Endspurt. In dem werden wir weiterhin intensiv um das Vertrauen der Flosser werben“, sagte CSU-Ortsverbandschef Sebastian Kitta. Der gab dabei einen Überblick über das in den letzten neun Monaten Geschehene und bezeichnete seine Partei und Betz als „Vorreiter sowie Takt- und Ideengeber“ im Wahlkampf. „Wir haben viele wichtige und zukunftsträchtige Eckpfeiler gesetzt, agiert und nicht reagiert“, so Kitta.

Die Entscheidung, mit Betz frühzeitig den Bürgermeisterkandidaten zu nominieren und auch als erstes die Kandidatenliste zu präsentieren, sei absolut richtig gewesen. Denn Betz habe als „Vater des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) und der kleinen Dorferneuerung“ nicht nur die Städtebauförderung wieder nach Floß geholt, sondern im Zuge dessen die „Möglichkeiten zur Erhaltung und Aktivierung des historischen Ortskerns geschaffen“. „Wir wollen unsere Gemeinde weiter gestalten und haben die richtigen Themen gesetzt, die Kompass für die Flosser Zukunft sind“, sagte der Ortsverbandsvorsitzende. In der CSU sei man stolz auf den geführten Wahlkampf, der kein „Konfrontations-Wahlkampf“ gewesen sei. Man habe miteinander und mit den Bürgern klare Vorstellungen erarbeitet und präsentiert. Kitta dankte dem gesamten Team. Auch wenn die gesteckten Ziele auf den ersten Blick vielleicht groß und ambitioniert erscheinen würden, seien sie auf dem zweiten durchaus mach- und realisierbar.

Betz erinnerte in seiner emotionalen Rede an seine Anfänge, die ihn zur Kommunalpolitik gebracht haben. „Meine Liebe zu Floß ist meine Antriebsfeder. Daher will ich Aufgaben aktiv angehen und unseren Ort mit mutigen Schritten fit für die Zukunft machen“, sagte er. „Wir wollen anpacken und das Beste für unseren Markt schaffen.“, Denn: Floß sei auf vielseitige Weise schön, weshalb sich auch die Politik vielseitig für alle Einwohner weiterentwickeln müsse. Wichtigste Punkte seien dabei die Schaffung von Wohnraum, die Schule, Arbeitsplätze, die Verschönerung der Ortsteile und die Neugestaltung der Ortsmitte, dem Flosser Herzen.

„Stillstand ist Rückschritt, den wir nicht wollen“, machte Betz deutlich. Er stehe für die „Politik der Nähe“. Echtes Zuhören schaffe Vertrauen – dafür stehe er. Seit 31 Jahren stehe er beruflich im Vertrauen der Bürger. Dies sei eine wichtige Voraussetzung für die Amtsführung des Bürgermeisters. „Ich werde zum Wohl der Allgemeinheit unserer Flosser Bürger arbeiten – ohne Wenn und Aber“, so Betz. Es sei an der Zeit zu handeln, dazu sei er bereit – eine Aussage, die mit stehenden Ovationen honoriert wurde.

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