Filchendorfer Kirwa auf Sparflamme

Das Aufstellen des kleinen geschmückten Kirwabaums vor dem Feuerwehrhaus gehört zu den Höhepunkten der „Kirwa auf Sparflamme“.
von Autor OWProfil

Traditionell feiern die Filchendorfer am dritten Wochenende im Oktober ihre Kirwa. Letztes Jahr verhinderte die Coronapandemie das Fest, heuer war wenigstens ein bisschen Feiern angesagt. Geimpft, genesen oder getestet war am Donnerstag die Voraussetzung für einen Besuch des Krenfleischessens im Feuerwehrhaus. Für die entsprechende musikalische Unterhaltung sorgten die drei Plößners.

Den Kirwasamstag gestalteten die Kirwaboum und -madla. Am Nachmittag trafen sie sich am Ortsrand und zogen dann mit ihrem Kirwabäumchen zum Dorfplatz vor dem Feuerwehrhaus. Wegen der „kleinen Kirwa“ hatten sie auch nur ein kleines Bäumchen gewählt. Einige Helfer verteilten an die Zuschauer am Wegesrand „Original Filchendorfer Küchla“. Bezahlen brauchte man dafür nichts, aber eine kleine Spende in eine mitgeführte hölzerne Sau war willkommen. Beim Anwesen Ciesielski machte der Zug wie in den vergangenen Jahren Halt. Die Anführer des Zuges, die Filchendorfer Musikanten, mussten mit der angebotenen Runde Schnaps „ihre Instrumente neu justieren“.

Früher trafen sich die „Stärksten des Dorfes“ am Kirwasamstag vor der Adam-Porsch-Halle, um den normal riesigen Kirwabaum mit reiner Muskelkraft aufzustellen. Heuer war das mit dem kleinen geschmückten Bäumchen auf dem Dorfplatz kein Problem. Mit nur einer Schwalbe stand das Kirwasymbol in wenigen Minuten. Danach war Tanzen der Kirwajugend angesagt. Unter dem Beifall der Zuschauer und nach den Rhythmen der Filchendorfer Musikanten zeigten die Jugendlichen ihr tänzerisches Können. Den Gewinn aus der diesjährigen „kleinen Kirwa“ wollen die Kirwaleit heuer für die Organisation „Hilfe für Anja“ spenden.

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