05.11.2018 - 14:13 Uhr
EtzenrichtOberpfalz

Hobbykunst bleibt der Renner

Auch nach 28 Jahren Hobbykunst in Etzenricht gibt es für die Besucher viel Neues zu entdecken.

Es gab für die Besucher wieder viele neue Sachen zu entdecken, die Hobbykünstler waren sehr kreativ.
von Autor WLRProfil

Seit fast drei Jahrzehnten lädt die Frauen-Union alljährlich zur Hobbykunst-Ausstellung ein. Auch wenn der Samstag heuer nicht so vielversprechend begann, erfüllten sich am Sonntag alle Erwartungen. Der Andrang war enorm.

Es waren wieder einige neue Künstler dabei. "Bei der Planung müssen auch die neuesten Trends berücksichtigt werden", sagt Organisatorin Sylvia Wallinger. Aber "Alte Hasen" müssen dabei sein. "Da gibt es tatsächlich welche, die von Anfang an dabei sind", erzählt Wallinger.

Im Angebot waren selbst gegossene Kerzen, Holzdekoelemente, Betonfiguren oder Sterne, Metallarbeiten - rostig und aus Edelstahl, Krippen und Weihnachtdekorationen, Lichtobjekte des Missionskreises Kirchenthumbach, Papierarbeiten, Strick-, Häkel- und Stickwaren in unterschiedlichsten Ausführungen, Schmuck in Variationen von Leder über Holz bis zu Kaffeekapseln, Traumfänger und Shabby-Shic Artikel. Ein absolutes Revival gibt es beim Nähen für Kinder und Erwachsene und warme Socken gehen einfach immer. Bilder gemalt mit Ölfarben, eingelegtem Holz oder als Nagelkunst komplettierten die umfangreiche Palette. In einem Klassenzimmer hatten sich die Etzenrichter Aquarellmaler, deren Ursprung vor 18 Jahren aus Kursen der Frauen-Union resultiert, niedergelassen.

Frauen-Unions Vorsitzende Renate Müller freute sich sehr über die Resonanz. "Auch wenn es jedes Jahr viel Arbeit bedeutet, belohnt werden wir mit zufriedenen Besuchern, Ausstellern und dem Gedanken, mit den Einnahmen wieder Gutes tun zu können." Shuttlebusses der Jungfeuerwehr brachten den Gästen vom im Dorf ausgewiesenen Parkplätzen zur Ausstellung. An beiden Tagen der Veranstaltung kam die Cafeteria gut an. Die Feuerwehrfestdamen boten Gebasteltes an einem Stand an, um der Finanzierung der Festkleider ein Stück näher zu kommen. Großen Zulauf hatte die Eltern-Kind-Gruppe, bei der die Kleinen basteln durften und so den Mamis und Papis eine stressfreie Kaffeezeit bescherten.

Am Stand der Frauen-Union, an dem Mitglieder des Vorstands selbst eingemachte Marmeladen, Chutneys, eingelegtes Gemüse und verschiedene Sorten Liköre anboten, ging es turbulent zu. "Vor 28 Jahren gab es weit und breit noch keine ähnlichen Märkte", erinnert sich Wallinger. "Seitdem konnten wir über die Frauen-Union schon tausende Euros aus dem Erlös an Institutionen und Menschen, die Hilfe benötigten, weitergeben."

Viele Kleinigkeiten gab es an den Ständen zu bestaunen
Bei den Aquarellmalern brachte Fred Heibl den interessierten Kindern den Aufbau eines Bildes nahe.
Wenn die Mütter bei der Anmeldung nach einem kleinen Zusatztisch fragen, ist es klar, dass der Nachwuchs bereits vom Bastelfieber und Markttreiben infiziert ist.
Bei den Etzenrichter Aquarellmalern gab es zwar nichts zu kaufen, aber ihre Werke die sie präsentierten, würden in jede größere Kunstausstellung passen.
Natürlich durften die Liköre, am Stand der Frauen-Union, auch erst einmal probiert werden. Bei der großen Auswahl war es allerdings schon mal gut, wenn man wenigstens wusste, in welche Richtung der bevorzugte Geschmack geht.
Die über acht Meter lange Kuchentheke war an beiden Tagen wieder ein besonderes Highlight für die Besucher und die Aussteller.
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