06.05.2021 - 17:07 Uhr
EslarnOberpfalz

Orgelsanierung: Zuschuss für Kirchenverwaltung

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Die Bedeutung der Orgel für das Gotteshaus wurde von allen Seiten immer wieder neu betont. Zuletzt in der Zuschussbitte der Katholischen Kirchenverwaltung an den Marktrat Eslarn. Der steuert nun sein Scherflein bei.

Der Eslarner Marktrat unterstützt die Sanierung der Orgel in der Kirche mit einem Zuschuss.
von Walter BeyerleinProfil

Die Katholische Kirchenverwaltung erhält für die Generalüberholung der Orgel in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Eslarn einen Zuschuss von 3.000 Euro. Die Kirchenverwaltung hatte in ihrem Schreiben neben der Bedeutung der Orgel für das Gotteshaus gleichzeitig betont, dass für einen gänzliche Neueinrichtung einer Orgel die Mittel fehlen. Die jetzige Generalüberholung reiche für die nächsten Jahrzehnte aus. Bürgermeister Reiner Gäbl hatte den Zuschussantrag bereits in der Fraktionsführerbesprechung vorgelegt. Dabei hatte sich die Höhe des gemeindlichen Zuschusses von 3000 Euro herauskristallisiert, der in etwa der Zahl der Einwohner Eslarns entspricht. Gegen diese Höhe wurden vom Marktgemeinderat keine Einwände erhoben.

Handlungsbedarf in einigen Bereichen

Marktgemeinderat Wolfgang Voit (CSU) hob als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses die hervorragende Kassenführung in der Verwaltung des Marktes hervor. Bei der Prüfung selbst habe es keine Beanstandungen gegeben, sagte Wolfgang Voit. Ungeachtet dessen sieht der Ausschussvorsitzende jedoch einen Handlungsbedarf mit Blick auf den Energieverbrauch im Sportheim, jedoch auch beim "Blick in die Kellerräume" der Grundschule. Dort wäre auch ein Tünchen der Innenräume wünschenswert. Die Rissesanierung bei Ortsstraßen durch das "Blowpatch-Verfahren" zeige sich im Verhältnis Leistung-Kosten nicht befriedigend.

Defizit bei Kita

Der Haushaltsplan 2021 der Kindertageseinrichtung St. Elisabeth schließt mit einem Minus von 18.700 Euro ab. Davon muss der Markt Eslarn 14.960 Euro übernehmen. Dem Haushaltsplan lagen Ausgaben in Höhe von 514.050 Euro und Einnahmen von 495.350 Euro zugrunde.

Haushaltsplan fast fertig

Kämmerer Roland Helm gab bekannt, dass der Haushaltsplan 2021 zu 98 Prozent fertig sei, ihm jedoch jetzt Tagesordnungspunkt 1 der Sitzung mit dem Breitbandausbau nach der Gigabitrichtlinie des Freistaates Bayern Sorgen mache. An die Fraktionen richtete Helm die Bitte, mögliche, noch im Haushaltsplan zu berücksichtigende Wünsche umgehend mitzuteilen. Bürgermeister Gäbl machte deutlich, dass im Haushaltsplan 2021 vorrangig darum gehe, begonnene Maßnahmen fortzusetzen. Der Marktgemeinderat stellte die Jahresrechnung einstimmig fest. Ebenso erteilte das Gremium Gäbl die uneingeschränkte Entlastung.

Förderung für Schlossberg

Der Bürgermeister gab zudem bekannt, dass eine Förderzusage des Brückenlandes Bayern-Böhmen vorliege, das einen entsprechenden Antrag des Marktes Eslarn über 14.435 Euro für Maßnahmen am Schlossberg mit maximal 10.000 Euro unterstützen werde.

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