05.08.2020 - 10:10 Uhr
EslarnOberpfalz

Mehr Platz für Eslarner Kinder

Das Kinderhaus St. Elisabeth bekommt ein Krippenausweichquartier. Diese Lösung hat einige Zeit gedauert.

Im Kellerraum (rechts) soll das Ausweichquartier für die Kinderkrippe eingerichtet werden. Ob dann die Hecke (links) zum besseren Lichteinfall beschnitten werden muss, wird sich noch zeigen.
von Walter BeyerleinProfil

Der Marktrat hat der Umnutzung eines Lagerraums im Keller des Kinderhauses St. Elisabeth an der Pfarrer-Bayer-Straße zugestimmt. Mit diesem Krippenausweichquartier wird Platz für eine weitere Gruppe geschaffen. Wolfgang Voit (CSU) sah das als Gelegenheit, der katholischen Kirchenstiftung für die Bereitstellung des Raums zu danken. Dem hielt Bürgermeister Reiner Gäbl entgegen, sich selbst zwei Jahre lang um eine sinnvolle Lösung bemüht zu haben.

Wasserrechtliche Erlaubnis verlängert

Ebenfalls problemlos stimmte der Marktrat der Neuerteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis für eine Weiheranlage zu. Sie wurde bereits 1975 errichtet, die bisherige wasserrechtliche Erlaubnis war am 31. Dezember 2017 abgelaufen.

Beteiligung am Tierheim Weiden

Einstimmig beschlossen die Räte, sich an den Kosten zur Finanzierung des Tierheims Weiden zu beteiligen. Bürgermeister Gäbl hatte dazu vorab erklärt, dass das Problem Fundtierunterbringung „allgegenwärtig“ sei, auch wenn in Eslarn selbst vielleicht im Jahr nur zwei oder drei Tiere untergebracht werden müssten. „Aber selbst bei nur einem Tier haben wir das Problem“, betonte das Marktoberhaupt. Wolfgang Voit (CSU) sah in einer solidarischen Lösung unter Einbezug aller Kommunen des Landkreises den richtigen Weg zur Finanzierung der Einrichtung. Für Albert Gollwitzer (FWG) war eine gemeinsame Lösung ebenfalls der einzige Weg zu Lösung des Problems Fundtierunterbringung.

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Bürgermeister Reiner Gäbl gab noch bekannt, dass die Kläranlagenüberprüfung durch die Technische Gewässeraufsicht des Wasserwirtschaftsamtes am 7. April 2020 keine Mängel gezeigt habe. „Das ist eine gute Botschaft für die Anlage selbst und für die dortigen Mitarbeiter“, freute sich der Bürgermeister.

Bauvorhaben:

Gemeindliches Einvernehmen für drei Anträgen

Einstimmig erteilte das Gremium das gemeindliche Einvernehmen zu Bauvorhaben. Das waren die Bauanträge von Adelinde Voit zur Aufstellung von drei Lagercontainern (Enger Weg), von Markus Brenner zum Neubau eines Lagerschuppens (Bürgermeister-Landgraf-Straße) sowie die Bauvoranfrage von Ramona Forster und Christian Reger für das Offenstallprojekt (Kreuth).

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